Kunsthandel Dr. Jansen
Kunsthandel Dr. Jansen

 

Kunsthandel Dr. Jansen
Dr. Reinhard Jansen
St.-Veit-Str. 17
D-56727 Mayen

Kontakt:
Telefon:  0049-2651-704220
Telefax:  0049-2651-701089

Mobil:     0049-170-2753036
E-Mail: info@jansen-mayen.de

Galerie Gemälde - Zeichnungen II

Charles de la Fosse 1636-1716 Die Schlafende (Armida?) Öl auf Leinwand 130 x 86 cm (Bildmaß)

Charles de la Fosse

1636-1716

 

Die Schlafende

(Armida?)

 

 

Öl auf Leinwand

130 x 86 cm (Bildmaß)

 

Es hat sich eine Kreidezeichnung erhalten mit dem schlafenden Rinaldo (Snite Museum of Art), an die sich das vorliegende Gemälde kompositorisch ausrichtet (das Gemälde zur Zeichnung in Basildon Park, Berkshire).

Vgl. insbesondere auch die zahlreichen Rötelzeichnungen seiner Frauenakte mit der häufig auftretenden perspektivischen Untersicht sowie den oft maskulin anmutenden Frauenhänden wie die rechte Hand der hier Schlafenden.

 

Charles de La Fosse

(* 15. Juni 1636 in Paris; † 13. Dezember 1716 ebenda)

auch Delafosse und seltener deutsch de Lafosse geschrieben

Er trat sehr jung als Schüler in das Atelier des Malers Charles Le Brun ein und arbeitete mit diesem in den 1650er Jahren an den Ausstattungen des Priesterseminars von St-Sulpice de Paris und des Hôtels Lambert.

Auf und mit Empfehlung seines Lehrers hielt er sich von 1658 bis 1663 in Italien auf, wo er bis 1660 in Rom die alten Meister studierte, dann nach Parma ging und schließlich längere Zeit in Venedig blieb, eine Stadt, die ihn dauerhaft prägte.

Nach seiner Rückkehr beschäftigte Le Brun ihn im Palais des Tuileries (zerstört) und in dem „Grand Appartement“ genannten Staatsgemach des Schlosses Versailles. Im Jahr 1673 wurde er mit dem „Raub der Prosperina“ in die Académie royale de peinture et de sculpture aufgenommen, die ihn ein Jahr später zum Professor ernannte und an die École des Beaux-Arts in Paris berief. Dank der Unterstützung von Jules Hardouin-Mansart wurde de La Fosse im Jahr 1707 Direktor der Akademie, und 1715 ihr Kanzler.

In den Jahren 1689 bis 1692 rief ihn Lord Montagu nach England und betraute ihn mit der Ausstattung seines Palastes am Bloomsbury Square (zerstört). Am Ende seines Lebens war er ein quasi ständig anwesender Stammgast in dem Pariser hôtel particulier des Kunstsammlers Pierre Crozat und in dessen Landhaus in Montmorency, wo über ihn auch Antoine Watteau Aufnahme gefunden hatte und sich viele andere Künstler und Kunstkenner zusammenfanden.

Charles de La Fosse starb im Jahr 1716 im Alter von 80 Jahren in Crozats Pariser Stadtpalast in der rue Richelieu.

Seine Hauptwerke sind die großen Deckengemälde in der Kuppel des Invalidendoms zu Paris, den heiligen Ludwig darstellend, welcher Christus sein Schwert überreicht und das Wandgemälde in der Wölbung über dem Hochaltar der Kapelle zu Versailles. Letzteres schuf er in vier Monaten. Er hinterließ ferner zahlreiche für Kirchen, Klöster und Paläste geschaffene Gemälde. Die manchmal etwas gespreizten Formen seiner Kompositionen und das kaum vorhandene Naturstudium wiegt das kräftige, glänzende und oftmals goldene Kolorit venezianischer Inspiration auf.

 

Inv.3.056

 

 

7.850 €

 

__________________________________________________

Charles de la Fosse 1636-1716 Die Schlafende (Armida?) Öl auf Leinwand 130 x 86 cm (Bildmaß)

_______________________________________________________
 

Jacopo Zanguidi genannt Il Bertoja 1544 – 1574 attr. Die Metamorphosen Ovids Öl auf Leinwand (Original-Leinwand) 122 x 159 cm bzw. 137 x 174 cm

Jacopo Zanguidi

genannt Il Bertoja

1544 – 1574

attr.

 

Die Metamorphosen Ovids

 

Öl auf Leinwand (Original-Leinwand)

 

122 x 159 cm bzw. 137 x 174 cm

 

Bertoja griff folgende Szenen auf:

Der Tod von Orpheus (Szene vorne links).

Der Mythos von Midas, der die Macht erhält, alles, was er berührt, in Gold zu verwandeln.

Midas als Richter im Musikwettbewerb zwischen Marsyas und Apollo (Szene oben).

Mythos von Perseus und Andromeda (Szene oben rechts).

 

Antiker Rahmen aus vergoldetem Holz

 

Arbeiten von Bertoja sind äußerst selten und hoch bezahlt.

 

Vgl.:

Dorotheum Wien, 23.10.2018, Nr.14 (68.750 €)

Perseus und Andromeda oder Roger befreit Angelika;

 

Sothebys, London, 6.7.2000, Nr. 26 (107.780 €) –

Szene Apollo und Marsyas;

 

 

Jacopo Bertoia, auch bekannt als Giacomo Zanguidi oder Jacopo Zanguidi oder Bertoja, (1544 - ca. 1574), war ein italienischer Maler der Spätrenaissance oder des Manierismus, der gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Parma aufkam.

Bertoja wurde stark von Parmigianino beeinflußt.

Geboren in Parma, studierte er offenbar in Bologna bei Sabatini. Sein Meisterwerk ist die Sala del Bacio, im Palazzo del Giardino in Parma. Er half auch bei der Ausgestaltung der Sala di Orfeo im selben Palast.

In Rom gehörte er zu dem Team, das die Wände des Oratorio del Gonfalone mit Fresken ausstattete und die Tafel mit der Darstellung des Einzugs Christi in Jerusalem malte. In den Jahren 1572-1573 wurde er von Kardinal Alessandro Farnese mit der Ausmalung der Galerien (Sale del Giudizio, della Penitenza, dei Sogni sowie der Anticamera degli Angeli) der Villa Farnese in Caprarola beauftragt, wo er die Rolle von Taddeo Zuccari übernahm. Zuvor hatte er 1574 in Caprarola mit Federico Zuccari zusammengearbeitet und in der Sala di Ercole gemalt.

Bertoja starb mit wohl erst 30 Jahren bereits 1574.

 

Hauptwerke

Fresken
Fresken an der Fassade des Palazzo del Comune, Parma (1566)
Krönung der Jungfrau
Fresken in der Pepoli-Kapelle von San Domenico, Parma (1566-68), in Zusammenarbeit mit Prospero Fontana.
Fresken des Lalatta-Palastes, Parma (1566-68)
Fresken des Castello Rossi, San Secondo (1568)
Fresken des Palazzo del Giardino  (1566-71)
Fresken des Oratoriums von Santa Lucia del Gonfalone (1569-72)
Fresken des Borri-Palastes, Parma (1569-70)
Fresken des Caprarola-Palastes (1572-74)

Malerei auf Leinwand
Madonna der Barmherzigkeit (1564, Nationalgalerie, Parma), sein erstes dokumentiertes Werk.
Jungfrau und Kind (Capodimonte Museum, Neapel)
Venus wird vor dem Körper des Adonis geführt (Musée du Louvre, Paris)
Fantastische Landschaft (Nationalgalerie für antike Kunst, Rom)

 

 

Inv.Nr.5.804

 

23.750 €

 

_________________________________________________

 

 

Jacopo Zanguidi genannt Il Bertoja 1544 – 1574 attr. Die Metamorphosen Ovids Öl auf Leinwand (Original-Leinwand) 122 x 159 cm bzw. 137 x 174 cm

______________________________________________________

Abraham Brueghel 1631-1690 Großes Stilleben mit Wassermelone Öl auf Leinwand 62 x 92 cm bzw. 79 x 110 cm Auf vielen seiner Gemälde findet sich die angeschnittene Wassermelone in Frontalansicht. Vgl. die Stilleben ebenfalls mit Wass

Abraham Brueghel

1631-1690

 

 

Großes Stilleben mit Wassermelone

 

Öl auf Leinwand

 

62 x 92 cm bzw. 79 x 110 cm

 

Auf vielen seiner Gemälde findet sich die angeschnittene Wassermelone in Frontalansicht.

 

Vgl. die Stilleben ebenfalls mit Wassermelone:

Hampel, München, 24.9.2020, Nr. 160, 43.750 €;

Sothebys, London, 5.7.2018, Nr.177, 70.600 €;

Il Ponte Casa D'aste Srl, Mailand, 28.10.2003, Nr.351, 205.000 € ;

Christie´s, Rom, 26.5.1998, Nr. 288, 78.000 €

 

Abraham Brueghel (getauft 28. November 1631 - ca. 1690) war ein flämischer Maler aus der berühmten Künstlerfamilie Brueghel. Er wanderte in jungen Jahren nach Italien aus, wo er eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Stils der dekorativen barocken Stillleben spielte.

Abraham wurde in Antwerpen geboren, als Sohn von Jan Brueghel dem Jüngeren, als Enkel von Jan Brueghel dem Älteren und als Urenkel von Pieter Brueghel dem Älteren. Einen Großteil seiner künstlerischen Ausbildung erhielt er von seinem Vater Jan Brueghel dem Jüngeren, einem produktiven Maler und regelmäßigen Mitarbeiter von Rubens. Abraham zeigte schon in jungen Jahren großes künstlerisches Talent und machte sich bereits als Jugendlicher einen Namen. Sein Vater verkaufte eines von Abrahams Blumenstillleben, als er erst 15 Jahre alt war.

Im Jahr 1649, im Alter von 18 Jahren, ging Abraham nach Italien, um einen Auftrag für den Prinzen Antonio Ruffo in Sizilien auszuführen. Es war der erste von vielen Aufträgen, bei denen Abraham seine künstlerischen Fähigkeiten im Zeichnen von Blumenstillleben unter Beweis stellte. Bereits 1649 verzeichnet ein Inventar seines Mäzens Fürst Antonio Ruffo neun Blumenstilleben des 18-jährigen Künstlers.

 

Zehn Jahre später, 1659, zog Brueghel nach Rom, wo er weniger als ein Jahr später eine Italienerin heiratete. Im Jahr 1670 wurde er in die Accademia di San Luca eingeladen, eine römische Akademie, die sich die Hebung der Arbeit von Künstlern zum Ziel gesetzt hatte.

Abraham trat den Bentvueghels bei, einer Vereinigung von hauptsächlich niederländischen und flämischen Künstlern, die in Rom arbeiteten. Bei den Bentvueghels war es üblich, einen ansprechenden Spitznamen anzunehmen, den so genannten 'Krummnamen'. Er erhielt den Knicknamen Rijngraaf, was soviel wie 'Herzog vom Rhein' bedeutet, ein alter Adelstitel in Deutschland. Als Abraham Genoels 1670 den Bentvueghels beitrat, unterzeichnete Abraham Brueghel den Bentbrief als "Abraham Breugel".

Irgendwann zwischen 1672 und 1675 verließ Abraham Rom und zog nach Neapel. Er spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stillebenmalerei in Neapel, die sich vor seiner Ankunft in der Stadt dem flämisch-römischen Stil der dekorativen Stillleben widersetzt hatte.

Breughel blieb bis zu seinem Tod in Neapel. Man nimmt an, dass er um 1690 in Neapel gestorben ist, auf jeden Fall aber nicht später als 1697.

 

 

Inv.Nr.9.806

 

28.750 €

 

_________________________________________________

 

Abraham Brueghel 1631-1690 Großes Stilleben mit Wassermelone Öl auf Leinwand 62 x 92 cm bzw. 79 x 110 cm Auf vielen seiner Gemälde findet sich die angeschnittene Wassermelone in Frontalansicht. Vgl. die Stilleben ebenfalls mit Wass

_____________________________________________________

Barend van der Meer 1619-vor 1702 Früchtestilleben Öl/Leinwand 64 x 76 cm Provenienz: Neumeister, München, 26.9.2018, Nr. 320, 24.130 €; Lempertz, Köln, 21. Mai 1992, Nr.163, 25.900 € Süddeutsche Privatsammlung. Literatur: Das Gemälde ist aufgelistet

Barend van der Meer

1619-vor 1702

 

Früchtestilleben

 

Öl/Leinwand

64 x 76 cm

 

Provenienz:

Neumeister, München, 26.9.2018, Nr. 320, 24.130 €;

Lempertz, Köln, 21. Mai 1992, Nr.163, 25.900 €

Süddeutsche Privatsammlung.

 

Literatur:

Das Gemälde ist aufgelistet als eigenhändiges Werk beim RKD Den Haag (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie- Original location BD/Digital Collection (img.nr. 1001458198)

 

Inv.Nr.6.508

 

13.750 €

 

_____________________________________________________

 

Barend van der Meer 1619-vor 1702 Früchtestilleben Öl/Leinwand 64 x 76 cm Provenienz: Neumeister, München, 26.9.2018, Nr. 320, 24.130 €; Lempertz, Köln, 21. Mai 1992, Nr.163, 25.900 € Süddeutsche Privatsammlung. Literatur: Das Gemälde ist aufgelistet

_______________________________________________________

Barend van der Meer 1619-vor 1702 Früchtestilleben Öl/Leinwand 64 x 76 cm Provenienz: Neumeister, München, 26.9.2018, Nr. 320, 24.130 €; Lempertz, Köln, 21. Mai 1992, Nr.163, 25.900 € Süddeutsche Privatsammlung. Literatur: Das Gemälde ist aufgelistet

______________________________________________________

Christian Georg Schütz d.Ä. 1718-1791 Große Rheinlandschaft mit Blick auf den Rhein mit Rolandsbogen und Drachenfels sowie einer Gesellschaft mit Kahn, auf die Insel Nonnenwerth übersetzend Öl auf Leinwand 89 x 108 cm HAUPTWERK DES KÜNSTLERS

Christian Georg Schütz d.Ä.

1718-1791

 

Große Rheinlandschaft

mit Blick auf den Rhein mit Rolandsbogen und Drachenfels sowie einer Gesellschaft mit Kahn, auf die Insel Nonnenwerth übersetzend

 

Öl auf Leinwand

 

89 x 108 cm

 

HAUPTWERK DES KÜNSTLERS

Seltene Rheinansicht mit topographischer Bestimmbarkeit

 

Vgl. großen Flußlandschaften bei

Koller, Zürich, 19.3.1998, Nr. 85, 102.000 €,

Christie´s, Amsterdam, 13.12.2012, Nr. 787, 103.000 €

 

Inv.Nr.2.678

 

VERKAUFT

___________________________________________________

 

Frans Masereel (1889-1972) « Nu Au Linge Blancs 1951" Monogrammiert und datiert unten mittig FM 1951 Bezeichnet, signiert und datiert rückseitig Öl auf Karton 22 x 30 cm (Bildmaß) Literatur : Pierre Vorms, Masereel, Catalogue raisonné Antwerpen 197

Frans Masereel

(1889-1972)

 

« Nu Au Linge Blancs 1951"

 

Monogrammiert und datiert unten mittig

FM 1951

 

Bezeichnet, signiert und datiert rückseitig

 

Öl auf Karton

 

22 x 30 cm (Bildmaß)

 

Literatur :

Pierre Vorms, Masereel, Catalogue raisonné Antwerpen 1976, Nr. 774

 

Inv.Nr.1.111

 

2.875 €

 

_______________________________________________

Frans Masereel (1889-1972) « Nu Au Linge Blancs 1951" Monogrammiert und datiert unten mittig FM 1951 Bezeichnet, signiert und datiert rückseitig Öl auf Karton 22 x 30 cm (Bildmaß) Literatur : Pierre Vorms, Masereel, Catalogue raisonné Antwerpen 197

______________________________________________________

Paul Désiré Trouillebert (1829-1900) Les bords de la Loire Öl auf Leinwand 34 x 56 cm (Bildmaß) Signiert unten links Eine größere Fassung (66x81cm) mit leichten Varianten, aber von geringerer Qualität wurde versteigert bei Christie´s, New York, 12.

Paul Désiré Trouillebert

(1829-1900)

 

Les bords de la Loire

 

Öl auf Leinwand

 

34 x 56 cm (Bildmaß)

 

Signiert unten links

 

 

Eine größere Fassung (66x81cm) mit leichten Varianten, aber von geringerer Qualität wurde versteigert bei

Christie´s, New York, 12.Oktober 2011, lot 20, für 47.500 USD

 

Das Gemälde wird in das ONLINE-SUPPLEMENT zum 2004 publizierten CATALOGUE RAISONNE DE L’ŒUVRE PEINT DE PAUL DESIRE TROUILLEBERT aufgenommen.

Bestätigung Thomas Maier, Prof. Dr. Bernd Müllerschön

Experts Trouillebert

 

Inv.Nr.6.612

 

18.750 €

 

___________________________________________________

Paul Désiré Trouillebert (1829-1900) Les bords de la Loire Öl auf Leinwand 34 x 56 cm (Bildmaß) Signiert unten links Eine größere Fassung (66x81cm) mit leichten Varianten, aber von geringerer Qualität wurde versteigert bei Christie´s, New York, 12.

_______________________________________________________

Paul Désiré Trouillebert (1829-1900) Les bords de la Loire Öl auf Leinwand 34 x 56 cm (Bildmaß) Signiert unten links

______________________________________________________

Lionello (auch Leonello) Spada 1576 Bologna – 17.Mai 1622 Parma) Die büßende Maria Magdalena Öl auf Leinwand 71 x 95,5 cm Provenienz: Alte italienische Privatsammlung Das Gemälde gilt traditionell als eigenhändiges Werk von Spada. Auf der Rückseite b

Lionello (auch Leonello) Spada

1576 Bologna – 17.Mai 1622 Parma)

 

Die büßende Maria Magdalena

 

Öl auf Leinwand

 

71 x 95,5 cm

 

Provenienz:

Alte italienische Privatsammlung

 

Das Gemälde gilt traditionell als eigenhändiges Werk von Spada.

Auf der Rückseite befinden sich u.a. diverse handschriftliche Vermerke, Stempel und Zahlen aus unterschiedlicher Zeit

 

Spada war in seiner Heimatstadt Bologna sowie in Rom tätig und stammt aus dem Umkreis von Caravaggio. Er wurde in Cesare Baglionis Werkstatt ausgebildet und arbeitete mit Girolamo Curti an perspektivischen Dekorationen zusammen, die jetzt verloren sind.

Spada nahm am Wettbewerb um die Beauftragung der Fresken in der Sala del Tesoro im Heiligen Haus von Loreto teil, die später Roncalli anvertraut wurden. Später trat er in die Accademia degli Incamminati ein und malte 1607 das Fresko mit den Wunderfischen im Krankenhaus von San Procolo in Bologna. 1609 ging Spada nach Rom 

und dann nach Malta, wo er von der caravaggesken Malerei beeinflusst wurde. Die Caravaggesque San Giovanni Evangelista, die in der Kapuzinerkirche in Rom aufbewahrt wird, ist aus diesen Jahren erhalten.

1612 widmete er sich der Dekoration der Dreifaltigkeitskirche in Pieve di Cento, um 1614 nach Bologna zurückzukehren und in Reggio Emilia in der Ghiara-Basilika zu arbeiten.

 

Inv.Nr.1.876

 

8.750 €

 

__________________________________________________

Lionello (auch Leonello) Spada 1576 Bologna – 17.Mai 1622 Parma) Die büßende Maria Magdalena Öl auf Leinwand 71 x 95,5 cm Provenienz: Alte italienische Privatsammlung Das Gemälde gilt traditionell als eigenhändiges Werk von Spada.

______________________________________________________

Lionello (auch Leonello) Spada 1576 Bologna – 17.Mai 1622 Parma) Die büßende Maria Magdalena Öl auf Leinwand 71 x 95,5 cm Provenienz: Alte italienische Privatsammlung Das Gemälde gilt traditionell als eigenhändiges Werk von Spada. Auf de

_______________________________________________________

Lionello (auch Leonello) Spada 1576 Bologna – 17.Mai 1622 Parma) Die büßende Maria Magdalena Öl auf Leinwand 71 x 95,5 cm Provenienz: Alte italienische Privatsammlung Das Gemälde gilt traditionell als eigenhändiges Werk von Spada. Auf de
Jan Peeter Verdussen (1700-1763) Bei der Ernte Signiert unten rechts Öl auf Leinwand Alter Rahmen aus der Zeit 60x77 cm bzw. 77x93 cm

Jan Peeter Verdussen

(1700-1763)

 

Bei der Ernte

 

Signiert unten rechts

 

Öl auf Leinwand

Alter Rahmen aus der Zeit

 

60x77 cm bzw. 77x93 cm

 

Verdussen wurde um 1700 geboren, wahrscheinlich in Antwerpen, als Sohn von Pieter Verdussen und Elisabeth le Febure.

Sein Vater war ein Schlachtenmaler. Über seine Ausbildung und seine Wirkungszeit in Antwerpen ist wenig bekannt. Es wird angenommen, dass er von seinem Vater ausgebildet wurde. Er verließ Antwerpen und kam am 31. März 1743 in Turin an. Dort wurde er zum Hofmaler von Karl Emanuel III. von Sardinien berufen.

Er begleitete den König auf seinen Feldzügen und hielt das Erlebte in Bildern fest. Verdussen blieb bis zum 28. Februar 1746 in Turin. Danach zog er nach Frankreich. Wahrscheinlich ging er einige Zeit nach seiner Abreise aus Turin und vor seinem Umzug nach Frankreich nach Rom. Er wurde erstmals 1744 in Marseille erwähnt, wo er 1759 Mitglied und später Direktor der dortigen Akademie wurde.

Er hielt sich später in Avignon auf, wo er am 31. März 1763 starb.

Verdussen malte hauptsächlich Schlachtenszenen, Szenen des Lagerlebens und Reiterbilder, daneben auch Landschaften mit Jagdszenen und galanten Gesellschaften.

Beeinflusst wurde er von dem großen niederländischen Schlachtenmaler Philips Wouwerman. Gleichzeitig zeigt sein Werk den Einfluss der Bamboccianti, niederländische und flämische Genremaler von Themen des einfachen Lebens, die im 17. Jahrhundert in Rom tätig waren. Eine Reihe seiner Gemälde illustrieren die historischen Schlachten seiner Zeit. Während seines Aufenthalts in Turin als Hofmaler von Karl Emanuel III. von Sardinien erhielt er den Auftrag, die Siege seines Schutzheiligen darzustellen. So malte er eine Reihe von Darstellungen der Schlacht von Guastalla. Im Jahr 1745 schmückten diese Werke die Schlachtengalerie des Königspalastes in Turin.

Verdussen stach eine Serie von 12 Tafeln, die unter dem Titel Pferde und Landschaften bekannt sind. Sie zeigen verschiedene Szenen mit Pferden in der Wildnis bei Aktivitäten wie Jagen, Kämpfen, Ziehen von Karren und landwirtschaftlichen Arbeiten.

 

Inv.Nr.2.205

 

5.875 €

 

___________________________________________________

 

Jan Peeter Verdussen (1700-1763) Bei der Ernte Signiert unten rechts Öl auf Leinwand Alter Rahmen aus der Zeit 60x77 cm bzw. 77x93 cm

_______________________________________________________

Jan Peeter Verdussen (1700-1763) Bei der Ernte Signiert unten rechts Öl auf Leinwand Alter Rahmen aus der Zeit 60x77 cm bzw. 77x93 cm

_______________________________________________________

Nicolaes Pietersz. Berchem 1620-1683 Pastorale Rötelzeichnung 20 x 28,5 cm Signiert und datiert unten links N. Berchem 1670

Nicolaes Pietersz. Berchem

1620-1683

 

 

Pastorale

 

Rötelzeichnung

20 x 28,5 cm

 

Signiert und datiert unten links

N. Berchem 1670

 

Inv.Nr.0.326

 

 

 

985 €

 

___________________________________________________

Nicolaes Pietersz. Berchem 1620-1683 Pastorale Rötelzeichnung 20 x 28,5 cm Signiert und datiert unten links N. Berchem 1670

______________________________________________________

Klaes Molenaer Haarlem 1630-1676 Die Heimkehr der Fischer Öl auf Holz 50 x 55 cm (Gesamtmaß) Provenienz: Bedeutende Schweizer Sammlung

Klaes Molenaer

Haarlem 1630-1676

 

Die Heimkehr der Fischer

 

Öl auf Holz

 

50 x 55 cm (Gesamtmaß)

 

Provenienz:

Bedeutende Schweizer Sammlung

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.2.901

 

 

5.975 €

 

______________________________________________________

 

 

Klaes Molenaer Haarlem 1630-1676 Die Heimkehr der Fischer Öl auf Holz 50 x 55 cm (Gesamtmaß) Provenienz: Bedeutende Schweizer Sammlung

_______________________________________________________

Sebastiano Conca auch „Il Cavaliere“ genannt (* 8. Januar 1680 in Gaeta; † 1. September 1764 in Neapel) Madonna mit Jesuskind Madonna del latte Öl auf Leinwand 46 x 58 cm (Bildmaß) Signiert und datiert rechts Sebastiano Conca 1764

Sebastiano Conca

auch „Il Cavaliere“ genannt

(* 8. Januar 1680 in Gaeta; † 1. September 1764 in Neapel)

 

Madonna mit Jesuskind

Madonna del latte

 

Öl auf Leinwand

 

46 x 58 cm (Bildmaß)

 

Signiert und datiert rechts

Sebastiano Conca

1764

 

 

Vgl.:

Dorotheum, Wien, 24.4.2007, Nr. 457, 23.750 €;

Christie´s, London, 9.12.2005, Nr. 212, 28.371 €;

Bonhams, London, 6.7.2005, Nr.13, 33.150 €

 

Bedeutendes Spätwerk des Meisters von eleganter Raffinesse im Kolorit sowie in der Lichtführung

 

 

Sebastiano Conca war das älteste von zehn Kindern des Kaufmanns und Steuerpächters Erasmo Conca und dessen Gattin Caterina de Lorio. In jungen Jahren schickte ihn der Vater in die Werkstatt von Francesco Solimena (1657–1747) nach Neapel. 1702 begleitete Conca seinen Meister nach Montecassino. Während seiner Ausbildung eignete er sich Solimenas stark kontrastierende Malweise an.

1706 ging Conca mit seinem Bruder Giovanni Conca nach Rom und gründete eine eigene Werkstatt für Freskenmalerei und Tafelbilder, wobei sich seine Malweise in Richtung eines klassizistischen Spätbarock weiterentwickelte. Dieser auch als römischer Klassizismus bezeichnete Kunststil hatte sich als Gegenbewegung zum frivol empfundenen Rokoko entwickelt und durch die Wiederentdeckung der römischen Antike eine klassisch ausgerichtete künstlerische Ästhetik ins Gespräch gebracht.

1710 gründete er die „Accademia del Nudo“, die von zahlreichen Studenten aus ganz Europa besucht wurde, die ihrerseits den klassizistischen Ansatz auf dem ganzen Kontinent verbreiteten. 1719 wurde Conca Mitglied der Accademia di San Luca und wurde zweimal zu ihrem Princeps gewählt. Einer seiner frühen Förderer waren der Principe della Torrella und Kardinal Pietro Ottoboni, der neben zahlreichen anderen Ämtern auch Erzpriester der Lateranbasilika war. Durch Ottobonis Fürsprache erhielt Conca von Papst Clemens XI. den Auftrag, in der San Giovanni in Laterano und in der San Clemente Fresken zu malen. Als Belohnung erhielt er vom Papst den Ritterschlag und ein mit Diamanten besetztes Kreuz. Sein Atelier wurde nun der große Saal im Palazzo Farnese, der ihm vom Herzog von Parma überlassen wurde.

In dieser frühen Zeit arbeitete er auch mit Carlo Maratta zusammen in der Santa Cecilia in Trastevere und 1718 allein in Genua im Palazzo Lomellini-Doria. 1721–1725 wurde er nach Turin an das Haus Savoyen berufen, wo er in verschiedenen Kirchen und im königlichen Palast Fresken und Ölbilder schuf. Später erhielt er Aufträge von Philipp V. (Spanien), den Königen von Polen, Portugal und Sardinien sowie vom Erzbischof von Köln.

1731 folgte ein Auftrag in Siena, um die Apsis der Santissima Annunziata auszumalen. Der Auftrag erfüllte den testamentarisch festgeschriebenen letzten Willen von Ugolino Billo, der vormals Rektor der sienesischen Santa Maria della Scala war. 1739 schrieb er ein Buch mit dem Titel Ammonimenti („Ermahnungen“), eine Art moralischer Wegweiser für angehende Künstler.

1751 schließlich kehrte er nach Neapel zurück, wo er sich künstlerisch stark einer illusionistischen Malerei in der Art des Luca Giordano zuwendete.

 

Schüler:

Pompeo Batoni, Andrea Casali, Placido Campolo, Gaetano Lapis, Salvatore Monosilio, Litterio Paladini, Giuseppe Paladini, Gaetano Mercurio, Francesco Preziao, Rosalba Maria Salvioni, Agostino Masucci, Giuseppe Ranucci, Corrado Giaquinto, Olivio Sozzi, Filippo Randazzo, Pietro Paolo Vasta, Fedele Tirrito, Placido Campolo, Gaspare Serenario, Priciado de la Vega, Anton Raphael Mengs sowie sein Neffe Tommaso Conca und der Bruder Giovanni Conca.

 

 

Arbeiten von Conca befinden sich u.a.:

 

Anbetung der Hirten (1720), J. Paul Getty Museum, Los Angeles;

Anbetung der drei Könige (1707), Musée des Beaux-Arts, Tours;

Heilige Familie mit den Heiligen Anna, Zacharias und Johannes dem Täufer (1723), Tafelbild, Dulwich Picture Gallery, London;

Rinaldo und Armida (1725–30), Saint Louis Art Museum;

Sibylle (1726), Museum of Fine Arts, Boston;

Sankt Toribo, Erzbischof von Lima (1726), Vatikanische Museen, Rom;

Allegorie des Ruhmes (1730er Jahre), 37 × 29 cm, Louvre, Paris;

Visionen des Aeneas (1735–40), Ringling Museum of Art

Taufe Christi, Tafelbild Museo Civico Teramo;

Madonna delle Grazie mit Heiligen, Chiesa di Santa Maria Infante in Minturno;

Gloria der Santa Cecilia, Palazzo Pitti, Florenz

Präsentation von Maria im Tempel, Kloster der Präsentation in Monte Argentario;

Die Madonna erscheint San Filippo Neri (ca. 1740), Indianapolis Museum of Art:

Christus im Garten Gethsemane (1746), Vatikanische Museen, Rom:

Auffindung des Kreuzes (1746), Vatikanische Museen, Rom:

Alexander der Große im Tempel von Jerusalem (1746), Museo del Prado, Madrid;

Götzenanbetung des König Salomon (1750), Museo del Prado, Madrid

Allegorie der Malerei und der Bildhauerkunst, Galleria Spada, Rom;

Historia di San Francesco di Paolo (1762–63), Santa Maria di Pozzano, Castellammare di Stabia;

José Calasanz erscheint die Madonna, 1763 entstandenes Ölgemälde auf Leinwand, Sant’Agostino;

Madonna del Paradiso, Chiesa della Madonna del Paradiso Mazara del Vallo

 

Inv.Nr.3.803

 

13.875 €

 

_______________________________________________

 

 

 

 

Sebastiano Conca auch „Il Cavaliere“ genannt (* 8. Januar 1680 in Gaeta; † 1. September 1764 in Neapel) Madonna mit Jesuskind Madonna del latte Öl auf Leinwand 46 x 58 cm (Bildmaß) Signiert und datiert rechts Sebastiano Conca 1764

_______________________________________________________

Sebastiano Conca auch „Il Cavaliere“ genannt (* 8. Januar 1680 in Gaeta; † 1. September 1764 in Neapel) Madonna mit Jesuskind Madonna del latte Öl auf Leinwand 46 x 58 cm (Bildmaß) Signiert und datiert rechts Sebastiano Conca 1764

_______________________________________________________

Thomas Heeremans 1641-1694 Eisvergnügen Winterlandschaft Öl auf Holz 41 x 55 cm Signiert unten rechts: THMANS.

Thomas Heeremans

1641-1694

 

Eisvergnügen

Winterlandschaft

 

 

Öl auf Holz

 

 

41 x 55 cm

 

 

Signiert unten rechts:

THMANS.

 

 

Vgl. die sehr ähnlichen Gemälde:

 

Christie's, New York, 29.1.1999, Nr. 4 (42.500 €);

Dorotheum, Wien, 15.10.2013, Nr. 839 ( 39.500 €);

Leo Spik, Berlin, 29.6.2000, Nr. 352 (28.500 €);

Koller, Zürich, 1.4.2011, Nr. 3081 (€ 24.500)

 

 

Inv.-Nr. 2.203

 

 

7.500 €

 

__________________________________________________

Thomas Heeremans 1641-1694 Eisvergnügen Winterlandschaft Öl auf Platte 41 x 55 cm Signiert unten rechts: THMANS.

_______________________________________________________

Dirck Verhaert Haarlem 1610- Leiden 1675 Weite Flußlandschaft Öl auf Holz 61 x 39,5 cm bzw. 79 cm x 58 cm

Dirck Verhaert

Haarlem 1610- Leiden 1675

 

 

Weite Flußlandschaft

 

Öl auf Holz

 

61 x 39,5 cm bzw. 79 cm x 58 cm

 

Ich bedanke mich bei Herrn Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.4.011

 

8.750 €

 

 

_____________________________________________________

Dirck Verhaert Haarlem 1610- Leiden 1675 Weite Flußlandschaft Öl auf Holz 61 x 39,5 cm bzw. 79 cm x 58 cm

____________________________________________________

Henri Joseph Harpignies (1819-1916) "An einem Waldbach." Öl auf Leinwand Links unten signiert "H". Harpignies". 18,5 x 30,5 cm (Bildgröße)

 

Henri Joseph Harpignies
(1819-1916)

 

"An einem Waldbach"


Öl auf Leinwand

Links unten signiert "H". Harpignies".

 

18,5 x 30,5 cm (Bildgröße)

 

Inv.Nr.1.258

 

2.875 €

 

_________________________________________________

 

Henri Joseph Harpignies (1819-1916) "An einem Waldbach." Öl auf Leinwand Links unten signiert "H". Harpignies". 18,5 x 30,5 cm (Bildgröße) Inv.Nr.1.258 2.875 €

_______________________________________________________

Hendrick Mommers 1623-1693 Pastorale Landschaft mit Hirten Öl auf Holz 48 x 59 cm (Bildmaß)

Hendrick Mommers

1623-1693

 

Pastorale

Landschaft mit Hirten

 

Öl auf Holz

 

48 x 59 cm (Bildmaß)

 

 

 

Ein Gemälde von Hendrick Mommers mit einer fast identischen Schafgruppe im Vordergrund rechts und daneben der Pflanzengruppe mit den silbrig glänzenden Blättern befindet sich im Schloß

Burton Constable Hall (Inv.Nr. LDS837)

 

Inv.Nr.1.284

 

3.275 €

 

 

_____________________________________________________

Hendrick Mommers 1623-1693 Pastorale Landschaft mit Hirten Öl auf Holz 48 x 59 cm (Bildmaß)

_______________________________________________________

Niederländischer Meister 17.Jh. Portrait einer Frau mit schwarzem Kopftuch, Öl auf Holz, 12 x 16,5 cm

Niederländischer Meister

17.Jh.

 

Portrait einer Frau mit schwarzem Kopftuch

 

Öl auf Holz

 

12 x 16,5 cm

 

Inv.Nr.0.465

 

1.275 €

 

______________________________________________________

 

 

Jacob Lucasz Ochtervelt 1634-1682 Umkr. Portrait einer vornehmen Dame mit Trinkglas Öl auf Holz 20 x 24 cm bzw. 36 x 40 cm

Jacob Lucasz Ochtervelt

1634-1682

Umkr.

 

Portrait einer vornehmen Dame mit Trinkglas

 

Öl auf Holz

 

20 x 24 cm bzw. 36 x 40 cm

 

Inv.Nr.1.356

 

3.875 €

 

_________________________________________________

Jacob Lucasz Ochtervelt 1634-1682 Umkr. Portrait einer vornehmen Dame mit Trinkglas Öl auf Holz 20 x 24 cm bzw. 36 x 40 cm

_______________________________________________________

Frans de Hulst 1620-1661 Flußlandschaft Öl auf Holz 48 x 75 cm (Bildmaß) Monogrammiert unten rechts FDH Provenienz: Kunsthandel Bertil Rapp, Stockholm Inv.Nr.1060 Literatur: Das Gemälde ist aufgelistet beim RKD Den Haag (Rijksbureau voor Kunsthisto

Frans de Hulst

1620-1661

 

Flußlandschaft

 

Öl auf Holz

 

48 x 75 cm (Bildmaß)

 

Monogrammiert unten rechts

FDH

 

Provenienz:

Kunsthandel Bertil Rapp, Stockholm Inv.Nr.1060

 

Literatur:

Das Gemälde ist aufgelistet beim RKD Den Haag (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie- Original location BD/RKD/0584 - ONS/Landscapes: Van Goyen and School (img.nr. 0000153460)

 

 

Vgl.

das sehr ähnliche Gemälde - auch vom Format -

Lempertz, Köln, 21.5.2005, Nr. 677, 21.250 €

 

 

Inv.Nr.3.253

 

 

6.875 €

 

________________________________________________

 

Niederländischer Meister 17./18.Jh. Marine Stürmische See mit Leuchtturm Öl auf Leinwand 27x39 cm

Niederländischer Meister

17./18.Jh.

 

Marine

 

Stürmische See mit Leuchtturm

 

Öl auf Leinwand

 

27x39 cm

 

Inv.Nr.0.253

 

875 €

 

 

_____________________________________________________

Niederländischer Meister 17./18.Jh. Marine Stürmische See mit Leuchtturm Öl auf Leinwand 27x39 cm

_______________________________________________________

Niederländischer Meister 17./18.Jh. Marine Stürmische See Öl auf Leinwand 28x41 cm

Niederländischer Meister

17./18.Jh.

 

Marine

Stürmische See

 

Öl auf Leinwand

 

28x41 cm

 

Inv.Nr.0.253

 

875 €

 

___________________________________________________

Niederländischer Meister 17./18.Jh. Marine Stürmische See Öl auf Leinwand 28x41 cm

_______________________________________________________

Jean-Frédéric Schall 1752-1825 attr. Die Briefschreiberin Öl auf Holz

Jean-Frédéric Schall

1752-1825

attr.

 

Die Briefschreiberin

 

Öl auf Holz

 

16,5 cm x 23,5 cm

 

 

Inv.Nr.0.361

 

1.875 €

 

___________

 

Französischer Meister 17.Jh. Portrait eines bärtigen Edelmannes Öl auf Holz 11,5 x 16 cm bzw. 22,5 x 27 cm

Französischer Meister

17.Jh.

 

Portrait eines bärtigen Edelmannes

 

Öl auf Holz

 

11,5 x 16 cm bzw. 22,5 x 27 cm

 

Inv.Nr. 0.404

 

 

985 €

 

________________________________________________

 

Dirck van Bergen 1645-1690 Pastorale Öl auf Holz 46 x 55 cm bzw. 69 x 77 cm Provenienz: Kunsthandel D. Katz, Dieren, 1930

 

Dirck van Bergen

1645-1690

 

Pastorale

 

Öl auf Holz

 

46 x 55 cm bzw. 69 x 77 cm

 

 

Provenienz:

Kunsthandel D. Katz, Dieren, 1930

 

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

 

Inv.Nr.2.403

 

4.875 €

 

_______________________________________________

Dirck van Bergen 1645-1690 Pastorale Öl auf Holz 46 x 55 cm bzw. 69 x 77 cm Provenienz: Kunsthandel D. Katz, Dieren, 1930

_______________________________________________________

Francesco Cavazzoni (1559-1616) Die mystische Vermählung der heiligen Katharina Öl auf Kupfer 16 x 22 cm (Bildmaß) Expertise Cabinet Turquin, Paris

Francesco Cavazzoni

(1559-1616)

 

 

Die mystische Vermählung der heiligen Katharina

 

Öl auf Kupfer

16 x 22 cm (Bildmaß)

 

 

Expertise

Cabinet Turquin, Paris;

Bestätigung  der Autorenschaft ebenfalls durch Franco Moro

 

Inv.Nr.3.204

 

6.875 €

 

________________________________________________

Francesco Cavazzoni (1559-1616) Die mystische Vermählung der heiligen Katharina Öl auf Kupfer 16 x 22 cm (Bildmaß) Expertise Cabinet Turquin, Paris Inv.Nr.3.204 6.875 €

______________________________________________________

Alexander Adriaenssen 1587-1661 Großes Stilleben mit Fischen Öl auf Holz 42 x 71 cm bzw. 56 x 85 cm Wir bedanken uns bei Herrn Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

Alexander Adriaenssen

1587-1661

 

Großes Stilleben mit Fischen

 

Öl auf Holz

 

42 x 71 cm bzw. 56 x 85 cm

 

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Vgl. die Fischstilleben:

 

Ansorena, Madrid, 29.06.2004, Lot-Nr. 451 (16.000 €)

Lempertz Köln, 18.11.2017, Lot-Nr. 2052 (13.640 €)

Christie's Paris, 24.06.2004, Lot-Nr. 24 (12.900 €)

Sotheby's London ,07.07.1999, Lot-Nr. 430 (9.650 €)
 

Inv.Nr.1.551

 

3.875 €

 

________________________________________________

 

 

Alexander Adrianssen 1587-1661 Großes Stilleben mit Fischen Öl auf Holz 42 x 71 cm bzw. 56 x 85 cm

_______________________________________________________

Thomas Heeremans 1641-1694 Eisvergnügen Winterlandschaft Öl auf Holz 33 x 39 cm bzw. 45 x 51 cm Signiert und datiert unten links: THMANS. 1673

Thomas Heeremans

1641-1694

 

Eisvergnügen

Winterlandschaft

 

Öl auf Holz

 

33 x 39 cm bzw. 45 x 51 cm

 

Signiert und datiert unten links:

THMANS. 1673

 

 

 

Vgl. die sehr ähnlichen Gemälde:

 

Christie´s, New York, 29.1.1999, Nr. 4 (42.500 €);

Dorotheum, Wien, 15.10.2013, Nr. 839 ( 39.500 €);

Leo Spik, Berlin, 29.6.2000, Nr. 352 (28.500 €);

Koller, Zürich, 1.4.2011, Nr. 3081 (24.500 €)

 

Inv.Nr.7.203

 

14.500 €

 

__________________________________________________

 

Thomas Heeremans 1641-1694 Eisvergnügen Winterlandschaft Öl auf Holz 33 x 39 cm bzw. 45 x 51 cm Signiert und datiert unten links: THMANS. 1673

______________________________________________________

Michel Garnier 1753-1819 attr. "La leçon de musique" Öl auf Leinwand 92 x72 cm bzw. 112 x 94 cm I

Michel Garnier

1753-1819

attr.

 

"La leçon de musique"

 

Öl auf Leinwand

 

92 x72 cm bzw. 112 x 94 cm

 

Inv.Nr.1.885

 

4.875 €

 

________________________________________________

 

Michel Garnier 1753-1819 attr. "La leçon de musique" Öl auf Leinwand 92 x72 cm bzw. 112 x 94 cm

______________________________________________________

Jacques-Louis David 1748-1825 attr. Portrait eines Aristokraten Öl auf Leinwand 47,5 cm x 57,5, cm bzw. 80 cm x 70 cm

Jacques-Louis David

1748-1825

attr.

 

 

Portrait eines Aristokraten

 

Öl auf Leinwand

 

47,5 cm x 57,5, cm bzw. 80 cm x 70 cm

 

Inv.Nr.1.251

 

 

6.750 €

 

________________________________________________

 

Jacques-Louis David 1748-1825 attr. Portrait eines Aristokraten Öl auf Leinwand 47,5 cm x 57,5, cm bzw. 80 cm x 70 cm

______________________________________________________

Jacques-Louis David 1748-1825 attr. Portrait eines Aristokraten Öl auf Leinwand 47,5 cm x 57,5, cm bzw. 80 cm x 70 cm

______________________________________________________

Johann Conrad Seekatz 1719-1768 Umkr. Musikanten im Wirtshaus Öl auf Leinwand 37,5 x 32,5 cm bzw. 50,5 x 46,5 cm

Johann Conrad Seekatz

1719-1768

Umkr.

 

Musikanten im Wirtshaus

 

Öl auf Leinwand

 

37,5 x 32,5 cm bzw. 50,5 x 46,5 cm

 

Inv.Nr.1.501

 

1.750 €

 

___________________________________________________

 

Johann Conrad Seekatz 1719-1768 Umkr. Im Wirtshaus Öl auf Leinwand 37,5 x 32,5 cm bzw. 50,5 x 46,5 cm Inv.Nr.1.502

Johann Conrad Seekatz

1719-1768

Umkr.

 

Im Wirtshaus

 

Öl auf Leinwand

 

37,5 x 32,5 cm bzw. 50,5 x 46,5 cm

 

Inv.Nr.1.502

 

1.750 €

 

_______________________________________________

Anton Magg Landshut geb. 1788 Partie aus dem Salzkammergut (?) Öl auf Leinwand 57 x 77,5 cm (Bildmaß) rechts unten signiert: A. Magg Provenienz: Dorotheum Wien, 17. März 1955, Los 84; Privatsammlung Deutschland.

Anton Magg

Landshut

 geb. 1788


Partie aus dem Salzkammergut (?)

 

Öl auf Leinwand

57 x 77,5 cm (Bildmaß)

 

 

rechts unten signiert:

A. Magg

 

 

Provenienz:
Dorotheum Wien, 17. März 1955, Los 84;
Privatsammlung Deutschland.

 

Inv.Nr.1.852

 

2.675 €

 

______________________________________________________

 

Ludwig Deutsch 1855-1935 Portrait eines jungen Orientalen bezeichnet: à Mr Du Mesnil L. Deutsch Öl auf Holz 25 x 32,5 cm bzw. 38 x 44,5 cm

Ludwig Deutsch

1855-1935

 

 

Portrait eines jungen Orientalen

 

 

bezeichnet:

à Mr Du Mesnil L. Deutsch

 

Öl auf Holz

 

25 x 32,5 cm bzw. 38 x 44,5 cm

 

Inv.Nr.3.003

 

6.850 €

 

__________________________________________________

Ludwig Deutsch 1855-1935 Portrait eines jungen Orientalen bezeichnet: à Mr Du Mesnil L. Deutsch Öl auf Holz 25 x 32,5 cm bzw. 38 x 44,5 cm

_______________________________________________________

Adriaen Fransz. Boudewijns (1644 –1719) und Pieter Bout (1658-1719) Kirmes Öl auf Leinwand 47 x 60 cm bzw. 34,5 x 45 cm Im originalen Rahmen der Zeit

Adriaen Fransz. Boudewijns

(1644 –1719)

und 

Pieter Bout

(1658-1719)

 

Kirmes

 

Öl auf Leinwand

 

47 x 60 cm bzw. 34,5 x 45 cm

 

Im originalen Rahmen der Zeit

 

Inv.Nr.2.903

 

 

5.800 €

 

___________________________________________________

 

 

Adriaen Fransz. Boudewijns (1644 –1719) und Pieter Bout (1658-1719) Kirmes Öl auf Leinwand 47 x 60 cm bzw. 34,5 x 45 cm Im originalen Rahmen der Zeit

_______________________________________________________

Adriaen Fransz. Boudewijns (1644 –1719) und Pieter Bout (1658-1719) Kirmes Öl auf Leinwand 47 x 60 cm bzw. 34,5 x 45 cm Im originalen Rahmen der Zeit

_______________________________________________________

Adriaen Fransz. Boudewijns (1644 –1719) und Pieter Bout (1658-1719) Kirmes Öl auf Leinwand 47 x 60 cm bzw. 34,5 x 45 cm Im originalen Rahmen der Zeit

_______________________________________________________

Jean-Frédéric Schall 1752-1825 « La beauté dans le bain » Öl auf Holz 25,5 x 36,5 cm bzw. 34,5 x 45 cm

Jean-Frédéric Schall

1752-1825

 

« La beauté dans le bain »

 

Öl auf Holz

 

25,5 x 36,5 cm bzw. 34,5 x 45 cm

 

Inv.Nr.1.754

 

4.975 €

 

_________________________________________

 

Jean-Frédéric Schall 1752-1825 « La beauté dans le bain » Öl auf Holz 25,5 x 36,5 cm bzw. 34,5 x 45 cm Inv.Nr.1.754 4.975 €

_______________________________________________________

Paolo Monaldi Rom 1710-1799 Pastorale Öl auf Leinwand 64,5 x 78 cm bzw. 50 x 63 cm

Paolo Monaldi

Rom

1710-1799

 

Pastorale

 

Öl auf Leinwand

 

64,5 x 78 cm bzw. 50 x 63 cm

 

Inv.Nr.1.505

 

3.275 €

 

___________________________________________________

Paolo Monaldi Rom 1710-1799 Pastorale Öl auf Leinwand 64,5 x 78 cm bzw. 50 x 63 cm

_______________________________________________________

Jean-Frédéric Schall 1752-1825 « Jeune Femme Aux Seins Dénudée » Öl auf Leinwand (doubliert) 11,5 x 17,5 cm bzw. 16,5 x 22,5 cm Inv.Nr.0.507 3.475 €

Jean-Frédéric Schall

1752-1825

 

« Jeune Femme Aux Seins Dénudée »

 

Öl auf Leinwand

(doubliert)

 

11,5 x 17,5 cm bzw. 16,5 x 22,5 cm

 

Inv.Nr.0.507

 

3.475 €

 

___________________________________________________

 

Jean-Frédéric Schall 1752-1825 « Jeune Femme Aux Seins Dénudée » Öl auf Leinwand (doubliert) 11,5 x 17,5 cm bzw. 16,5 x 22,5 cm

_______________________________________________________
 

Daniel van Heil 1604-1664 Winterlandschaft Öl auf Holz 17,5 x 25 cm Van Heil war ein flämischer Barock-Landschaftsmaler. Er spezialisierte sich auf drei Arten von Landschaften: Szenen mit Feuer, Landschaften mit Ruinen und Winterlandschaften. Es ist n

Daniel van Heil

1604-1664

 

Winterlandschaft

 

Öl auf Holz

 

17,5 x 25 cm

 

Van Heil war ein flämischer Barock-Landschaftsmaler. Er spezialisierte sich auf drei Arten von Landschaften: Szenen mit Feuer, Landschaften mit Ruinen und Winterlandschaften.

Es ist nicht bekannt, bei wem Daniel lernte, wahrscheinlich erhielt er seine Ausbildung von seinem Vater. 1627 wurde er als Meister in die Brüsseler St.-Lukas-Gilde aufgenommen.

 

Inv.Nr.1.203

 

VERKAUFT

________________________________________________

François Louis Joseph Watteau genannt „Watteau de Lille“ (Valenciennes 1731 - Lille 1798) Tanzendes Volk vor dem Wirtshaus Öl auf Kupfer 17,5 cm x 20 cm bzw. 28 x 31,5 cm Signiert und datiert unten links Im Originalrahmen Provenienz: Auktionshaus

François Louis Joseph Watteau

genannt „Watteau de Lille“

(Valenciennes 1731 - Lille 1798)

 

 

Tanzendes Volk vor dem Wirtshaus

 

 

Öl auf Kupfer

 

17,5 cm x 20 cm bzw. 28 x 31,5 cm

 

 

Signiert und datiert unten links

 

Im Originalrahmen

 

Provenienz:

Auktionshaus van Ham Köln, 21.11.2008, Nr. 550

 

Inv.Nr.1.804

 

VERKAUFT

__________________________________________________

Anne Brettingham de Carle 22.November 1764 - 30.September 1815 Blumenstilleben GOUACHE 62 x 52 cm Im originalen Rahmen

Anne Brettingham de Carle

22.November 1764 - 30.September 1815

 

 

Blumenstilleben

 

GOUACHE

 

 

62 x 52 cm

 

Im originalen Rahmen

 

Eine signierte Gouache ehedem in unserem Bestand.

 

Am 7. Februar 1786 heiratete Anne de Carle den Kommilitonen ihres Bruders James Sowerby (1757-1822).

 

Sowerby war der Sohn des Graveurs John Sowerby und dessen Ehefrau Arabella Goodreed. 1771 kam er im Alter von 14 Jahren als Lehrling in das Atelier des Marinemalers Richard Wright (1735–1775?). Als dieser nach kurzem einen Schlaganfall erlitt, wechselte Sowerby zu William Hodges.

Zum 1. Dezember 1777 begann Sowerby an der Royal Academy of Arts in London ein Kunststudium mit dem Schwerpunkt der Miniaturmalerei. Gerade diese Fähigkeiten fielen William Curtis auf, der ihn sofort als Illustrator für seine Flora Londonensis engagierte. Durch die Zusammenarbeit mit Curtis machte Sowerby auch die Bekanntschaft der Botaniker Charles Louis L’Héritier de Brutelle und William Withering, für die er später ebenfalls arbeitete. Durch seinen Studienkollegen Robert de Carle in Norwich kam Sowerby in Kontakt mit Naturwissenschaftlern wie James Edward Smith und Dawson Turner (1775–1858). Aus diesem Treffen entstand in den Jahren 1790 bis 1814 die English Botany, die heute unter „Sowerbys Botany“ bekannt ist.

Am 7. Februar 1786 heiratete Sowerby die Schwester seines Kommilitonen de Carle, Anne de Carle. Mit ihr hatte er neun Kinder, darunter James de Carle Sowerby und George Brettingham Sowerby I (1788–1854). Beide führten nach dem Tod Sowerbys seine Arbeit fort. Durch sein künstlerisches Werk wurde Sowerby 1793 von der Linnean Society of London zum „Fellow“ ernannt und bereits fünf Jahre später als ordentliches Mitglied aufgenommen. In diesen Jahren befreundete sich Sowerby auch mit dem Naturwissenschaftler Joseph Banks.

Sowerbys Ehefrau starb im September 1815. Im Dezember 1820 heiratete er Mary Catherine Reynolds (* 1769), die Tochter des Admirals John Reynolds (1713–1788). Am 25. Oktober 1822 starb James Sowerby nach längerer Krankheit im Alter von 65 Jahren zu Hause in Lambeth, London.

 

Inv.Nr.0.977

 

VERKAUFT

 

____________________________________________________

 

 

Jan Fyt 1611-1661 Stilleben mit Vögeln Öl auf Leinwand 60 x 46 cm bzw. 63 x 77 cm

Jan Fyt

1611-1661

 

Stilleben mit Vögeln

 

Öl auf Leinwand

 

60 x 46 cm bzw. 63 x 77 cm

 

Inv.Nr.1.908

 

 

VERKAUFT

 

___________________________________________________

 

Franciscus Xaverius Xavery 1740- um 1788 Pastorale II Öl auf Holz 39,5 x 30 cm bzw. 56 x 47 cm Franciscus Xaverius (Frans) Xavery (getauft am 15. Januar 1740 in Den Haag - gestorben in oder nach 1788), war ein niederländischer Maler und der Sohn von J

Franciscus Xaverius Xavery

1740- um 1788

 

Pastorale II

 

Öl auf Holz

 

39,5 x 30 cm bzw. 56 x 47 cm

 

Franciscus Xaverius (Frans) Xavery (getauft am 15. Januar 1740 in Den Haag - gestorben in oder nach 1788), war ein niederländischer Maler und der Sohn von Jan Baptist Xavery. Frans wurde 1768 Mitglied der Pictura-Gesellschaft in Den Haag, praktizierte einige Zeit in dieser Stadt und später in Amsterdam und Rotterdam. Er studierte zunächst bei seinem Onkel Gerard Joseph und später bei Jacob de Wit. Sein Bruder Jacob war ebenfalls Maler. Sein letztes bekanntes datiertes Gemälde ist eines aus einer Serie über das Schloss von Turnhout aus dem Jahr 1788.

 

Vgl.

Sotheby's Amsterdam, 04.11.2003, Nr. 103, 31x40 cm (19.520 €)

 

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.1.101

 

VERKAUFT

_______________________________________________________

Franciscus Xaverius Xavery 1740- um 1788 Pastorale I Öl auf Holz 39,5 x 30 cm bzw. 56 x 47 cm Franciscus Xaverius (Frans) Xavery (getauft am 15. Januar 1740 in Den Haag - gestorben in oder nach 1788)

Franciscus Xaverius Xavery

1740- um 1788

 

Pastorale I

 

Öl auf Holz

 

39,5 x 30 cm bzw. 56 x 47 cm

 

Franciscus Xaverius (Frans) Xavery (getauft am 15. Januar 1740 in Den Haag - gestorben in oder nach 1788), war ein niederländischer Maler und der Sohn von Jan Baptist Xavery. Frans wurde 1768 Mitglied der Pictura-Gesellschaft in Den Haag, praktizierte einige Zeit in dieser Stadt und später in Amsterdam und Rotterdam. Er studierte zunächst bei seinem Onkel Gerard Joseph und später bei Jacob de Wit. Sein Bruder Jacob war ebenfalls Maler. Sein letztes bekanntes datiertes Gemälde ist eines aus einer Serie über das Schloss von Turnhout aus dem Jahr 1788.

 

Vgl.

Sotheby's Amsterdam, 04.11.2003, Nr. 103, 31x40 cm (19.520 €)

 

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.1.101

 

VERKAUFT

___________________________________________________

Pieter Mulier I 1615-1661 Marine Stürmische See Öl auf Holz 45 x 62 cm (Bildmaß) Monogrammiert unten rechts Provenienz: Kunsthandel Stockholm 1955 Literatur: Das Gemälde ist aufgelistet beim RKD Den Haag (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documenta

Pieter Mulier I

1615-1661

 

Marine

Stürmische See

 

Öl auf Holz

 

45 x 62 cm (Bildmaß)

 

Monogrammiert unten rechts

 

 

Provenienz:

Kunsthandel Stockholm 1955

 

Literatur:

Das Gemälde ist aufgelistet beim RKD Den Haag (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie- Original location BD/RKD/0596 - ONS/Seascapes (img.nr. 0000069808).

 

vgl.:

 

Sothebys, London, 10.7.2008, Nr.165 (18.750 GBP);

Sothebys, London, 7.5.2020, Nr. 52 (27.500 GBP)

 

 

Inv.Nr.2.452

 

VERKAUFT

 

__________________________________________________

 

Adam Frans van der Meulen 1632-1690 Antoine de Bourbon-Bueil Comte de Moret mit Pferden 56 x 46 cm bzw. 66,5 x 75,5 cm Öl auf Leinwand Handgeschnitzter, vergoldeter Rahmen Provenienz: Französisches Adelshaus; alte französische Priva

Adam Frans van der Meulen

1632-1690

 

Antoine de Bourbon-Bueil Comte de Moret mit Pferden

 

56 x 46 cm bzw. 66,5 x 75,5 cm

 

Öl auf Leinwand

 

Handgeschnitzter, vergoldeter Rahmen

 

Provenienz:

Französisches Adelshaus;

alte französische Privatsammlung

 

Diverse, alte handschriftliche Bezeichnungen auf der Rückseite

 

u.a. Aufschrift auf der Rückseite:

Antoine de Bourbon-Bueil, 

Comte de Moret,

geb. 1607 ist 1632 in der Schlacht bei Castelnaudary durch eine Musketenkugel getötet worden. Ein Prinz, dessen Mut und sein gutes Aussehen dem Ebenbild des Heinrich des IV gleicht. Dieser hat auch in einer fürchterlichen Schlacht schwerverwundet in einer Hermitage 1611 sein Leben beendet.

 

Überliefert ist ein Portrait von Antoine de Bourbon aus der Hand von Daniel Dumonstier (1574-1646) aus dem Jahr, das eine Ähnlichkeit mit dem hier Dargestellten aufzeigt.

 

 

 

Inv.Nr.1.704

 

 

 

VERKAUFT

 

 

 

___________________________________________________

Abraham Hendrickz van Beijeren oder van Beyeren (* um 1620/21 in Den Haag; † 1690 in Overschie) Großes Stilleben mit Silberpokal Öl auf Leinwand 88 x 100 cm bzw. 106 x 117 cm Vgl. die ähnlichen Gemälde mit Buckelpokal Sothebys, London, 11.12

Abraham Hendrickz van Beijeren oder van Beyeren

(* um 1620/21 in Den Haag; † 1690 in Overschie)

 

Großes Stilleben mit Silberpokal

 

Öl auf Leinwand

 

88 x 100 cm bzw. 106 x 117 cm

 

Vgl. die ähnlichen Gemälde mit Buckelpokal

Sothebys, London, 11.12.1996, Nr.76, 98.700 €

Neumeister, München, 16.9.2009, Nr. 468, 62.500 €

Christie´s, New York, 26.1.2011, Nr.131, 183.000 €

 

 

Der zu Lebzeiten kaum bekannte Künstler war der Sohn eines Glasers. Er hielt sich 1638–39 in Leiden auf. 1640 wurde er in die Lukasgilde in Den Haag aufgenommen. Da er sich wie der dort geborene und ansässige Maler Pieter de Putter (1605–1659) auf Stillleben mit Fischen spezialisierte, wird angenommen, dass er von diesem ausgebildet wurde, jedoch konnte dies bisher nicht belegt werden. Van Beijerens Anwesenheit in Den Haag ist 1636 und von 1639 bis 1657 bezeugt, später arbeitete er in Delft (1657–63), dann erneut in Den Haag (1663–69), danach in Amsterdam (1669–74), in Alkmaar (1674) sowie in Gouda (1675), und schließlich in Overschie bei Rotterdam (ab 1677).

Abraham van Beijeren hatte 1638 in Leiden Emmerintia Stercke († 1646) geheiratet, die ihm drei Kinder schenkte. Früh verwitwet heiratete er im Jahr 1647 in zweiter Ehe Anna, die Tochter des gut beschäftigten Porträtmalers Christian Van den Queborn (um 1515–1578).

 

Van Beijeren gilt als bedeutender Stillebenmaler, insbesondere von Stilleben mit Fischen, war darüber hinaus aber auch ein kunstfertiger Maler von Seestücken. Obwohl eine gewisse Themenvielfalt vorhanden ist – darunter Blumen, Früchte, tote Vögel und Vanitas-Stillleben –, blieben van Beijerens bevorzugte Motive der tote Fisch und seine Anhäufung sowie großartig aufgebaute Kompositionen von Banketttischen mit kostbaren Tafelgefäßen. Sein Werk zeichnet sich durch eine warme Farbgebung aus, in der die braunen Töne vorherrschen. Ein weiteres Merkmal ist das virtuose Spiel mit Formen und Licht, das seinen Ausdruck unter anderem in schillernden Gold-, Silber-, Glas- und Porzellanflächen findet, wobei die Lichtquelle in der Regel verborgen bleibt.

 

Inv.Nr.7.903

 

VERKAUFT

__________________________________________________

 

Eustache Le Sueur 1616-1655 Alexander und Diogenes unten rechts signiert und 1648 datiert Öl auf Holz 31 x 38 cm (Bildmaß)

Eustache Le Sueur

1616-1655

 

Alexander und Diogenes

 

unten rechts signiert und 1648 datiert

 

Öl auf Holz

 

31 x 38 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.1.576

 

 

VERKAUFT

___________________________________________________

Hieronymus II. Francken (1578-1623) Festliche Gesellschaft in einer Parklandschaft Öl auf Eichenholzplatte 82 x 67 cm (mit Rahmen) Präsentiert in einem prächtigen Rahmen aus der gleichen Epoche aus geschnitztem und vergoldetem Holz mit durchbrochene

 

Hieronymus II. Francken

(1578-1623)

 

Festliche Gesellschaft in einer Parklandschaft

 

 

Öl auf Eichenholzplatte

 

82 x 67 cm (mit Rahmen)

 

 

Präsentiert in einem prächtigen Rahmen aus der gleichen Epoche aus geschnitztem und vergoldetem Holz mit durchbrochenem Barockdekor.

 

Könnte diese Bankettszene nicht eher als eine Beschwörung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn gesehen werden?

Wie so oft ist diese Episode aus dem Neuen Testament jedoch mit einer Allegorie der fünf Sinne gekoppelt.

 

Im Park eines Schlosses, das im Hintergrund links zu sehen ist, versammeln sich junge Männer und Frauen beim Klang einer Flöte um einen Tisch.

Die Figuren sind mit ihren kostbarsten Besitztümern geschmückt: schimmernde Stoffe, Kragen und Ärmel mit zarter Spitze, Schmuck für einige Damen: Diese Kurtisanen mit leichter Moral, die zu diesem Anlass eingeladen sind.

Mehrere Elemente nähren diese Hypothese: die Nähe zwischen den Paaren, die sich insbesondere auf der rechten Seite bildet, wo der junge Mann die Brust seiner Partnerin streichelt, die seinen Oberschenkel liebkost.

 

Der Wein wird fließen, ein Diener holt aus dem Kühler die Krüge und macht sich bereit, die Gläser zu füllen. Und einige zusätzliche Beobachtungen neigen dazu, all dies zu demonstrieren, bemerkt ein junger Mann mit weißer Kreide die Paare, die den Weg zum Labyrinth nehmen, um sich zu isolieren und ...

Es ist wieder einmal amüsant festzustellen, dass einige Maler jener Zeit uns unter dem Deckmantel biblischer Themen Szenen aus dem Leben zeigen.

 

Hieronymus Francken der Jüngere oder Hieronymus II (Antwerpen, 1578 - Antwerpen, 1623) war ein flämischer Maler und eines der wichtigsten Mitglieder der großen Künstlerfamilie Francken. Zusammen mit seinem Bruder Frans Francken II. spielte er zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Gattungen in der flämischen Kunst.

 

Hieronymus erhielt seine erste Ausbildung von seinem Vater und wurde dann 1605 als Schüler seines Onkels Ambrosius in die Bücher der Antwerpener Gilde des Heiligen Lukas eingetragen. Nach seiner Ausbildung wurde er offiziell als Meister der Antwerpener Gilde aufgenommen.

 

1609 ging er wie sein Bruder Frans II. nach Paris und kehrte nach Antwerpen zurück, wo er den Rest seiner Karriere verbrachte.

 

Hieronymus Francken war ein vielseitiger Künstler, er zeichnete sich durch religiöse Gemälde, Genreszenen, Historienbilder, Affen, allegorische Gemälde und Stillleben aus.

Selten signiert, sind seine Werke oft schwer von den Produktionen seiner Brüder zu unterscheiden.

 

Inv.Nr.7.007

 

VERKAUFT

_________________________________________________

 

Nicolas Baudesson (Troyes 1611 - Paris 1680) Blumenstillleben in einer Glasvase (Hauptwerk des Künstlers) Öl auf Leinwand 38 x 29 cm bzw. 55 x 45 cm Provenienz: Privatsammlung; Auktionshaus Lempertz, Köln (12.05.2012).

Nicolas Baudesson

(Troyes 1611 - Paris 1680)

 

Blumenstillleben in einer Glasvase

(Hauptwerk des Künstlers)

 

Öl auf Leinwand

38 x 29 cm bzw. 55 x 45 cm

 

Provenienz:

Privatsammlung;

Auktionshaus Lempertz, Köln (12.05.2012). Nr.995 ,  23.180 €.

 

 

vgl.

Christie´s, New York, 29.Januar 2014, Nr.54,  50.000 USD

 

 

Nicolas Baudesson, der in der Generation vor Monnoyer tätig war, gilt als einer der frühesten Vertreter des Genres Stillleben in Frankreich. Als junger Mann reiste er nach Italien, wo er nach Angaben von Florent le Comte bei dem berühmten Blumenmaler Mario Nuzzi, genannt Mario dei Fiore, studierte.1 Am 26. Mai 1671 trat er in die Académie in Paris ein.

 

 

In diesem Gemälde verwendet Baudesson Licht- und Schattenkontraste, um eine Vielzahl von Blumen mit rhythmischer Einheit einzufangen. Indem er die Blumen vor einen dunkelbraunen, sich nach hinten aufhellenden Hintergrund setzt, hebt er ihre lebhaften und kräftigen Farben hervor. Während sich Baudesson für seine Kompositionen von zeitgenössischen Künstlern des Nordens inspirieren ließ, unterschied er sich von ihnen, indem er den Schwerpunkt stärker auf die kohärente tonale Harmonie der blühenden Farben als auf die kleinsten Details legte. Mit solch kohärenten Sträußen wie in dem vorliegenden Gemälde erlangte er Ruhm in ganz Europa und zog sogar die Aufmerksamkeit von König Ludwig XIV. auf sich, der eine Reihe von Werken des Künstlers im Schloss von Versailles versammelte.

 

Zweifelsfrei darf das hier angebotene Gemälde in seiner herausragenden Qualität vor allem der brillanten Lichtführung als das Hauptwerk des Künstlers gelten.

 

Inv.Nr.7.004

 

VERKAUFT

__________________________________________________

 

 

 

 

Michelangelo Cerquozzi (1602-1660) Großes Stilleben mit Melonen, Granatäpfeln, Blumen und Weintrauben Öl auf Leinwand 115,5 cm x 88 cm bzw. 101 cm x 74 cm

Michelangelo Cerquozzi

(1602-1660)

 

Großes Stilleben

mit Melonen, Granatäpfeln, Blumen und Weintrauben

 

Öl auf Leinwand

 

115,5 cm x 88 cm bzw. 101 cm x 74 cm

 

 

 

Vgl.

Finarte, 10.11.2015, Palazzo della Permanente, Mailand, Nr. 7,

40.000 € ;

Dorotheum, 17.10.2012, Wien, Österreich, Lot-Nr. 618,

40.000 €;

Il Ponte Casa D'aste Srl, 29.05.2012, Mailand, Lot-Nr. 416,

45.000 €;

Porro & C., 14.05.2008, Mailand, Lot-Nr. 233,

150.000 €

 

Inv.Nr.4.203

 

 

VERKAUFT

________________________________________________

 

 

Michelangelo Cerquozzi (1602-1660) Großes Stilleben mit Melonen, Granatäpfeln, Blumen und Weintrauben Öl auf Leinwand 115,5 cm x 88 cm bzw. 101 cm x 74 cm

_____________________________________________________

Giovanni Battista MENGARDI (Padua 1738 - Venedig 1796) Madonna Öl auf Leinwand 44 x 54 cm Provenienz: Europäisches Adelshaus Siegel auf der Rückseite sowie Inventarnummer 43 Gutachten Prof. Dr. Lodovico Magugliani vom Oktober 1974 liegt

Giovanni Battista MENGARDI

(Padua 1738 - Venedig 1796)

 

Madonna

 

Öl auf Leinwand

44 x 54 cm

 

Provenienz:

Europäisches Adelshaus

Siegel auf der Rückseite

sowie Inventarnummer 43

 

Gutachten

Prof. Dr. Lodovico Magugliani vom Oktober 1974 liegt vor.

 

 

Arbeiten von Mengardi sind von größter Seltenheit, zuletzt wurde 1998 ein Gemälde des Künstlers vesteigert.

 

Das vorliegende Gemälde darf in seiner zarten, delikaten Farbgebung sowie feinen Linienführung als ein Meistwerk der venezianischen Malerei bezeichnet werden.

 

Giovanni Battista Mengardi (1738 in Padua - 1796 in Venedig) war ein italienischer Maler, der im spätbarocken Stil vor allem in Venedig und auf dem Festland tätig war.

 

Der Sohn von Girolamo und Vittoria Bonafina erhielt seine frühe Ausbildung in Padua und dann in Venedig, wo er Giambattista Tiepolo, der gerade aus Würzburg zurückgekehrt war, als seinen Lehrer gewinnen konnte. Eingetragen in die Gilde der Maler von Padua von 1760 bis 1767 führte er in dieser Stadt seine ersten Werke aus. Sein erstes prestigeträchtiges Werk (1760-1761) war die Ausschmückung der Kapelle von San Gregorio Barbarigo, von der die Grisaillen der Tugenden in den Pendentiven unter der Kuppel erhalten, aber verloren sind.

 

1767, nachdem er einige Fresken im Palazzo Maldura gemalt hatte (Flora und Diana überraschen Endymion im Schlaf), verließ er Padua und ließ sich in Venedig nieder, wo er sich an der Accademia einschrieb.

Zu seinen ersten Arbeiten im venezianischen Raum, zu einem nicht näher bezeichneten Zeitpunkt, gehören die Gemälde für die Pfarrkirche San Pietro Campagna Lupia. In den 1770er Jahren malte er das Altarbild der Heiligen Familie für die Kirche von San Geremia in Venedig. Im Jahr 1776 wurde er Professor und Ratsmitglied der Akademie (1784 war er auch Vizepräsident), im Jahr 1778 Nachfolger des verstorbenen Zanetti zum Inspektor der Staatsinquisitoren für die Zählung der öffentlichen Gemälde, ein Auftrag, der seine Malertätigkeit erheblich verlangsamte. 1787 dekorierte er die Decken von vier Räumen im Palazzo Priuli in Cannaregio mit mythologischen und allegorischen Motiven: der Sturz des Phaetons, die Götter, die Herkules im Olymp willkommen heißen, Ruhm krönt Tugend, der Kampf zwischen Athene und Poseidon. Zwischen 1792 und 1793 erhielt er seine letzten wichtigen Aufträge: die Freskendecke des Palazzo Barbarigo della Terrazza mit Vulkan, der Venus die Waffen des Äneas überreicht, begleitet in den Lünetten von den Figuren des Apollo, der Diana, des Jupiter und der Juno, während Baffo für den Palazzo Bellavite einige Grisaillen in Scheinrelief malte.

 

 

Inv.Nr.4.756

 

 

VERKAUFT

__________________________________________________

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kunsthandel Dr. Jansen