Kunsthandel Dr. Jansen
Kunsthandel Dr. Jansen

DR. JANSEN

KUNSTHANDEL

International Art Agency

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D-56727 Mayen

Germany

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info@jansen-mayen.de

 

 

Dr. Reinhard Jansen

Mitglied des Bundesverbandes der öffentlich bestellten und

vereidigten Kunstsachverständigen sowie qualifizierter Kunstsachverständiger

 

 

 

 

 

 

 

 

GALERIE Gemälde - Zeichnungen I

 

Hier finden Sie eine Auswahl der von uns angebotenen Gemälde und Zeichnungen.

 

Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos zu.

 

Ebenso stehen wir für zusätzliche Auskünfte gerne zur Verfügung.
 

 

BLUMENSTILLEBEN 17.Jh. Öl auf Leinwand Rechts unten undeutlich signiert 52,5 x 43 cm (Bildmaß)


 

BLUMENSTILLEBEN

17.Jh.
 

Öl auf Leinwand

 

Rechts unten undeutlich signiert

 

52,5 x 43 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.0.684

 

 

1.875 €

 

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KARL SCHMIDT-ROTTLUFF 1884-1976 Umkreis Lot und seine Töchter Öl auf Leinwand 73 x 60 cm Unten links undeutlich signiert Rückseitig Reste eines alten Etiketts mit der Jahreszahl 1929 und Inventarnummer Provenienz: Alte französische Privatsammlung
 
 


 

KARL SCHMIDT-ROTTLUFF

1884-1976

Umkreis

 

Lot und seine Töchter

 

Öl auf Leinwand

 

73 x 60 cm

 

Unten links undeutlich signiert

 

Rückseitig Reste eines alten Etiketts

mit der Jahreszahl 1929

und Inventarnummer

 

Provenienz:

Alte französische Privatsammlung

 

Inv.Nr.0.707

 

 

2.875 €

 

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Louis Caradec (1802-1882) Fête Bretonne Öl auf Leinwand 83 x 74 cm (Bildmaß)


 

Louis Caradec

(1802-1882)

 

Fête Bretonne

 

Öl auf Leinwand

 

83 x 74 cm (Bildmaß)

 

 

Inv.Nr.1.054

 

2.375 €

 

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Jan Miense Molenaer Haarlem 1610-1668 Die Heimkehr der Fischer Öl auf Holz 50 x 55 cm (Gesamtmaß) Provenienz: Bedeutende Schweizer Sammlung



 

Jan Miense Molenaer

Haarlem 1610-1668

 

Die Heimkehr der Fischer

 

Öl auf Holz

 

50 x 55 cm (Gesamtmaß)

 

Provenienz:

Bedeutende Schweizer Sammlung

 

Inv.Nr.2.901

 

 

5.975 €

 

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Francesco Foschi 1710-1780 Winterlandschaft Öl auf Leinwand 100 x 80 cm (Gesamtmaß mit Rahmen)


 

Francesco Foschi

1710-1780

attr.

 

Winterlandschaft

 

Öl auf Leinwand

 

100 x 80 cm

(Gesamtmaß mit Rahmen)

 

Inv.Nr.1.903

 

 

4.275 €

 

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Johann Ludwig Ernst Morgenstern (* 22. September 1738 in Rudolstadt; † 13. November 1819 in Frankfurt am Main) Kircheninterieur Öl auf Holz 18 cm x 20 cm bzw. 30 cm x 35 cm


 

Johann Ludwig Ernst Morgenstern

(* 22. September 1738 in Rudolstadt; † 13. November 1819 in Frankfurt am Main)

 

 

Kircheninterieur

 

Öl auf Holz

 

 

18 cm x 20 cm bzw. 30 cm x 35 cm

 

Morgenstern war Schüler seines Vaters Johann Christoph Morgenstern (1697–1767), der als Kammerdiener und Porträtmalerei in den Diensten der Fürsten des Hauses Schwarzburg-Rudolstadt stand. Sein 1739 geborener Bruder Friedrich Wilhelm Christoph Morgenstern folgte später der Position seines Vaters. Die Geschwister sind der zweiten der sich insgesamt über fünf Generationen erstreckenden Künstlerfamilie zuzurechnen, die mit Johann Ludwig Ernst erstmals ihre thüringische Heimat verließ.

Bereits in jungen Jahren zeichnete er Pferde und Schlachtengemälde nach Kupferstichen von Georg Philipp Rugendas mit solchem Talent, dass ihm sein Vater im elterlichen Haus bald nur noch wenig Unterstützung gewähren konnte. Ab 1766 besuchte er die Akademie der Gemäldegalerie in Salzdahlum, wo er unter Ludwig Wilhelm Busch (1703–1772) arbeitete. Der Weg führte ihn 1768 nach Hamburg, wo er Gemälde restaurierte, und 1769 nach Frankfurt am Main, wo er Aufnahme in die Werkstatt von Christian Georg Schütz d. Ä. fand. Nach drei Jahren in Darmstadt kam er 1772 wieder nach Frankfurt zurück.

Sein ursprünglicher Plan, nach Utrecht weiter zu ziehen, zerschlug sich, als er Eingang in das Atelier von Johann Andreas Benjamin Nothnagel (1729–1804) fand, wo er mehrere Jahre auf dem Gebiet der Landschafts-, Pferde- und Genremalerei tätig war. Durch seinen früheren Lehrmeister Schütz lernte er in dieser Zeit den jungen Schweizer Architekturmaler Johann Vögelin kennen. Er konnte ihn derart für das Genre begeistern, dass sich Morgenstern ab diesem Zeitpunkt fast ausschließlich in dieser Nische der Malerei, vor allem aber der Kirchenmalerei, betätigte.

Durch Heirat mit Anna Maria Alleinz erlangte Morgenstern am 17. September 1776 das Frankfurter Bürgerrecht und durch Übergabe eines Meisterstücks, das ein Kircheninneres darstellt, zugleich auch das Meisterrecht. Aus der Ehe ging sein am 8. Oktober 1777 geborener Sohn Johann Friedrich Morgenstern hervor, der später ebenfalls ein bekannter Maler wurde.

Morgenstern war bis ins hohe Alter in seinem Fach tätig, zeitgenössische Berichte erwähnen vor allem die für einen Miniaturmaler außergewöhnliche Tatsache, dass er bis zuletzt ohne Brille arbeiten konnte. Er starb am 13. November 1819 mit 81 Jahren, sein Grab auf dem Peterskirchhof ist nicht erhalten. Der Frankfurter Pfarrer und Historiker Anton Kirchner hielt seinen Nekrolog, in dem er sein stets heiteres und zufriedenes Gemüt würdigte.

 

Betätigte sich Morgenstern in seinen frühen Jahren noch als Maler von Schlachtengemälden und Landschaften, fertigte er später, vor allem seinen fruchtbarsten Jahren 1780 bis 1810 überwiegend Kirchen- und Gebäudeinterieurs in Miniaturform. Die Bilder dieser Zeit bestechen durch perfekte perspektivische und farbliche Behandlung, Beleuchtung und ihre Details. Es handelt sich überwiegend um Ölbilder, seltener Radierungen, erstere oft auf Kupfer, was ihre Brillanz nochmals steigert. Sie sind neben ihrem künstlerischen oft von unschätzbaren historischen Wert, da es sich um nahezu fotografisch-genaue Wiedergaben von Kirchen kurz vor den Wirren der Französischen Revolution, der durch sie bewirkten Säkularisation sowie oft radikalen klassizistischen Umgestaltungen handelt.

Bereits zu Lebzeiten wurden Morgensterns Gemälde, wie Philipp Friedrich Gwinner 1862 bemerkt, zu Bestpreisen „gleichsam von der Staffelei weggekauft“ und gelangten so auch oft in Privatbesitz und ins europäische Ausland. Seine Werke in Museumsbesitz finden sich vorwiegend in den Museen in Frankfurt am Main.

Neben der Malerei betätigte er sich auch als Restaurator, wofür schon seit Aufenthalt in Hamburg wichtige Grundlagen gebildet hatte. Durch seine Fähigkeiten gelangten über die Jahre auch wichtige alte Meister in seine Hände, von denen er sich im Rahmen der Restaurierung auch häufig kleine private Kopien fertigte. Mit den Ölminiaturen stellte er sich nach und nach in einem Schränkchen mit Flügeltüren ein privates Gemäldekabinett zusammen, das sein Sohn weiterführte, aber erst durch seinen Enkel Carl Morgenstern vollendet wurde. Der Mittelteil des Kabinetts enthielt 75, die Türen je 65 Bilder. Das Morgensternsche Miniaturkabinett wurde 1857 nach England verkauft, konnte in neuerer Zeit aber wieder nach Frankfurt zurückerworben werden, wenngleich es auch nicht mehr die ursprüngliche Bestückung mit Bildern besitzt.

 

Literatur

Friedrich Gwinner: Kunst und Künstler in Frankfurt am Main vom dreizehnten Jahrhundert bis zur Eröffnung des Städel’schen Kunstinstituts. Verlag von Joseph Baer, Frankfurt am Main 1862, S. 389–396

Rosa Schapire: Johann Ludwig Ernst Morgenstern – Ein Beitrag zu Frankfurts Kunstgeschichte im 18. Jahrhundert. Heitz, Straßburg 1904 (Dissertation)

Wilhelm Stricker: Morgenstern. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 22, Duncker & Humblot, Leipzig 1885, S. 230 f.

 

Inv.Nr. 2.904

 

 

5.975 €

 

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Adriaen van Ostade (* 1610 in Haarlem, getauft am 10. Dezember 1610; † 1685, begraben am 2. Mai 1685 in Haarlem; Geburtsname Adriaen Hendricx) In der Dorfschule Öl auf Holz 47 x 35 cm bzw. 55 x 43 cm Diverse Siegel auf der Rückseite Alter Ausschnitt ein


 

Adriaen van Ostade

(* 1610 in Haarlem, getauft am 10. Dezember 1610;

† 1685, begraben am 2. Mai 1685 in Haarlem; Geburtsname Adriaen Hendricx)

 

In der Dorfschule

 

Öl auf Holz

 

47 x 35 cm bzw. 55 x 43 cm

 

Diverse Siegel auf der Rückseite

 

Alter Ausschnitt eines Katalogeintrags auf der Rückseite

(dort ebenfalls als eigenhändiges Werk verzeichnet)

 

 

Provenienz :

 

Collection Marquis de Praslin
 

 

Adriaen van Ostade war der Sohn eines Bäckers in Lubeck. Er wurde (gemeinsam mit Adriaen Brouwer) Schüler von Frans Hals und war in dessen Art bis gegen 1639 tätig. Von da ab schloss er sich an die Malweise Rembrandts an, die seiner Neigung der malerischen Umsetzung von Helldunkelkontrasten schon früher entgegengekommen war. Er starb am 2. Mai 1685 in Haarlem.

 

Ostade hat eine große Zahl von meist humoristischen, auch „einfigurigen“ Genrebildern kleinen Formats aus dem Leben der Bürger und Bauern gemalt: Raucher, Trinker, Spieler, Quacksalber, Tänzer, Raufereien etc. In der ersten, von Hals beeinflussten Periode seines Schaffens, aus der etwa 40 Bilder nachweisbar sind, ist ein Streben nach scharfer, lebendiger Charakteristik und nach derbem Humor zu erkennen.

 

Die Bilder der zweiten Periode charakterisieren außer der Helldunkelwirkung eine Beschaulichkeit in der Auffassung sowie einen gemütvollen Humor. Die Bilder der dritten Periode (meist Interieurs mit Figuren) sind durch sorgsame Durchführung bei hellem, leuchtendem Ton ausgezeichnet. Gemälde von ihm befinden sich in den Galerien zu Berlin, Dresden, Wien (kaiserl. Galerie, Liechtenstein), Paris (Louvre), München (Pinakothek), Amsterdam, in Den Haag und St. Petersburg.

 

Ihre Zahl beläuft sich auf etwa 400

Hauptwerke sind: Der Leierkastenmann und die Bauerngesellschaft in Berlin, Das Innere einer Hütte und Der Schulmeister im Louvre, Die Bauern in der Schenke in München, Der Quacksalber in Amsterdam, Bauernfest in Petersburg, Das Atelier des Malers in Amsterdam und Der Maler an der Staffelei in Dresden.

 

Er hat auch zahlreiche Aquarelle, getuschte Federzeichnungen und Radierungen hinterlassen.

 

Inv.Nr.4.251

 

 

 

8.750 €

 

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Jean-Baptiste Deshays 1729-1765 attr. Die Perlenkette 50 x 60 cm (Bildmaß) Öl auf Leinwand Provenienz: Französisches Adelshaus


 

Jean-Baptiste Deshays

1729-1765

attr.

 

Die Perlenkette

 

50 x 60 cm (Bildmaß)

 

Öl auf Leinwand

 

Provenienz:

Französisches Adelshaus

 

Inv.Nr. 2.706

 

 

6.750 €

 

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Bartolomeo Pedon (Venedig 1665-1732) Ein Paar Architekturlandschaften Öl auf Leinwand 114 x 62 cm bzw. 132 x 90 cm Pedon wurde 1665 in Venedig geboren, anderen Quellen zufolge 1655 in Padua.


 

Bartolomeo Pedon

(Venedig 1665-1732)

 

Ein Paar Architekturlandschaften

 

 

Öl auf Leinwand

 

114 x 62 cm bzw. 132 x 90 cm

 

 

Pedon wurde 1665 in Venedig geboren, anderen Quellen zufolge 1655 in Padua.

Er malte hauptsächlich Landschaften, oftmals Nachtbilder oder skurrile Architektur in einer wilden Landschaft. Wohl beeinflußt von Marco Ricci und Antonio Marini, aber auch von Magnasco und Salvatore Rosa.

 

Inv.Nr.5.804

 

12.300 €

bzw. je 6.250 € (die Gemälde können auch einzeln erworben werden)

 

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CARL SCHMITZ-PLEIS (1877-1943) Volendam in Holland signiert C Schmitz-Pleis Öl auf Leinwand 68x74 cm (Bildmaß) Carl Schmitz-Pleis eigentlich Carl Schmitz (* 21. September 1877 in Süchterscheid, Siegkreis; † 1943 in Düsseldorf) Carl Schmitz studierte an de


 

CARL SCHMITZ-PLEIS

(1877-1943)

 

Volendam in Holland

 

signiert C Schmitz-Pleis

 

Öl auf Leinwand

68x74 cm (Bildmaß)

 

 

Carl Schmitz-Pleis

 

eigentlich Carl Schmitz (* 21. September 1877 in Süchterscheid, Siegkreis; † 1943 in Düsseldorf)

Carl Schmitz studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Johann Peter Theodor Janssen, Eduard von Gebhardt und Claus Meyer. Seinen Künstlernamen entlehnte er von dem Ort Oberpleis bei Königswinter, wo sein Bruder lebte und er sich oft aufhielt.

1907/08 gründete er mit den Malern Walter Hugo Ophey, Josef Hansen und anderen die progressive Künstlervereinigung Niederrhein. In den 1900er Jahren besuchte er oft Volendam. Im Frühjahr 1910 reiste er mit Walter Ophey und Carl Plückebaum (1880–1952) für drei Monate nach Italien.

Literatur

Vollmer 1953–1962, Bd. 4, S. 204
Busse 1977, S. 1123
Sitt 1997–1998, Bd. 3, S. 224

 

Inv.Nr.0.392

 

 

 

975 €

 

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Pieter van Schaeyenborgh 1635 – 1657 tätig in Antwerpen und Alkmaar FISCHSTILLLEBEN Öl auf Holz 47 x 64.5 cm (Bildmaß) Rechts unten signiert Es sind lediglich 5 signierte Gemälde überliefert. Bei allen anderen Gemälden handelt es sich lediglich um Zuschre


 

Pieter van Schaeyenborgh
1635 – 1657

tätig in Antwerpen und Alkmaar

 

FISCHSTILLLEBEN

 

Öl auf Holz
47 x 64.5 cm (Bildmaß)

 

Rechts unten signiert

 

 

Es sind lediglich 5 signierte Gemälde überliefert. Bei allen anderen Gemälden handelt es sich lediglich um Zuschreibungen.

 

Inv.Nr. 2.103

 

 

4.875 €

 

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Adolf Kaufmann * 15. Mai 1848 in Troppau, Österreichisch-Schlesien † 25. November 1916 in Wien Pastorale 31 x 38,5 cm (Bildmaß) Öl auf Holz Signiert unten links Inv.Nr. 0.511

Adolf Kaufmann

* 15. Mai 1848 in Troppau, Österreichisch-Schlesien

† 25. November 1916 in Wien

 

Pastorale

 

31 x 38,5 cm (Bildmaß)

 

Öl auf Holz

 

Signiert unten links

 

Inv.Nr. 0.511

 

 

1.250 €

 

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FRANCISCO DE ZURBARÁN 1598 – 1644 Die Anbetung der Hirten Öl auf Leinwand (doubliert) 103,5 x 123 cm Provenienz: Die spanische Galerie, London (1926); Privatsammlung, Sevilla; Privatsammlung, Barcelona. Literatur: J. Gállego und J. Gudiol,

 

FRANCISCO DE ZURBARÁN

1598 – 1644

 

 

Die Anbetung der Hirten

 

Öl auf Leinwand

(doubliert)

103,5 x 123 cm

 

Provenienz:

Die spanische Galerie, London (1926);

Privatsammlung, Sevilla;

Privatsammlung, Barcelona.

 

Literatur:

J. Gállego und J. Gudiol, "Zurbarán 1598 - 1644",

Barcelona, Polígrafa, 1977,

S. 77 und 158, Kat. Nr. 31, Abb. 43 (ganzseitig)

 

In dem einschlägigen Oeuvreverzeichnis von Gállego und Gudiol aus dem Jahre 1977 ist das Gemälde als eigenhändige Arbeit von Zurbarán ganzseitig abgebildet.

 

Es wird datiert auf die Schaffensperiode zwischen 1625 und 1630

 

Das Gemälde gilt als Teil des spanischen Kulturerbes und wurde mit Genehmigung des spanischen Kulturministeriums ausgeführt.

 

Obwohl er nicht die von der Malerzunft Sevillas geforderte Prüfung abgelegt hatte, ließ sich Zurbarán 1617 als Maler geistlicher Motive in Llerena, einer bedeutenden Stadt in der Extramadura, nieder. Im Alter von 19 Jahren heiratete er dort im selben Jahr María Páez Jiménez, die neun Jahre älter war. Die Zurbarán-Biografin María Caturla hatte den sozialen Status der Familie der Ehefrau als niedrig eingestuft, während neuere Forschung deren angesehene soziale Stellung in Llerena belegt. Zudem gehörte María Páez Jiménez zur Familie des Kardinals von Toledo, Juan Martínez Silíceo. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor: María, Juan und Isabel Paula. Die älteste Tochter wurde am 30. Januar 1620 gefirmt, am 19. Juli desselben Jahres der Sohn getauft. Die Taufe von Zurbaráns zweiter Tochter fand am 13. Juli 1623 in der Kirche San Santiago in Llerena statt. In diesem Jahr verstarb seine Ehefrau, deren Beerdigung am 7. September stattfand. Am 15. April 1624 wurde Júan de Zurbarán gefirmt.

Während über die familiären Verhältnisse Zurbaráns relativ viel bekannt ist, gibt es nur wenige Informationen über das künstlerische Schaffen in den frühen Jahren. Neben dem Entwurf für einen Brunnen für den Hauptplatz Llerenas im Auftrag der Stadtverwaltung aus dem Jahr 1618 sind in den Dokumenten nur mittlerweile als verschollen geltende Werke überliefert. So malte er im folgenden Jahr ein Gemälde für das Portal der dortigen Kirche Nuestra Señora de Villagarcia. Am 17. August 1622 erhielt er den Auftrag für ein Retabel in der Kirche Nuestra Señora del Rosario in seiner Geburtsstadt Fuente de Cantos, das die 15 Rosenkranzgeheimnisse zeigen sollte. Dieses Retabel sollte sowohl Gemälde als auch Skulpturen und Vergoldungen umfassen. Mit den bildhauerischen Aufgaben beauftragte Zurbarán einen Künstler aus Mérida, mit dem er sich die Summe von 2250 Reales teilte. Für die Stadt Fuente de Cantos fertigte Zurbarán zudem Aufbauten für eine Prozession in der Karwoche an. Am 10. August 1624 erhielt Zurbarán den Auftrag, die Skulptur des Gekreuzigten für das Kloster Nuestra Señora de la Merced in Azuaga, Badajoz zu fertigen.

Obwohl das Frühwerk unbekannt ist, gilt als sicher, dass Zurbarán zu dieser Zeit bereits eine bedeutende Werkstatt unterhielt und in der Region hohes Ansehen genossen haben muss. Drei Lehrlinge oder Gehilfen sind für die Zeit in Llerena in den Quellen nachweisbar: Bei Manuel Rodríguez handelte es sich um einen örtlichen Maler, während Juan Gerrera, ein Verwandter Zurbaráns, und Diego Muñoz Naranjo, der die gesamte Karriere Zurbaráns begleitete, jung in die Werkstatt eintraten und dem Meister 1626 nach Sevilla folgen sollten. Zurbarán heiratete 1625 zum zweiten Mal, die ältere Witwe Beatriz de Morales. Sie stammte aus einer wohlhabenden Familie, die Verwandte in den Kolonien hatte. Im Dezember dieses Jahres ließ sich Zurbarán im Haus seiner Ehefrau an der Plaza Mayor in Llerena nieder. Die schnelle Heirat war geboten, da sowohl die Versorgung der Kinder als auch der Gehilfen und Lehrlinge in der Malerwerkstatt zu den Aufgaben der Frau des Meisters gehörten. Die einzige Tochter, die aus dieser Ehe hervorgehen sollte, verstarb im Kindesalter.

Im Jahr 1626 verlagerte sich Zurbaráns Karriere nach Sevilla, auch wenn er Bürger von Llerena blieb. Dies wurde unter anderem dadurch begünstigt, dass Lorenzo de Cárdenas, IX. Graf von Puebla del Maestre, der aus einer der vornehmsten Familien Llerenas stammte, das Amt des asistente von Sevilla, das etwa der Rolle eines Oberbürgermeisters entsprach, bekleidete. Zurbarán unterhielt über seine gesamte Karriere hinweg Kontakte zu dieser Familie. Am 17. Januar 1626 schloss Zurbarán mit Diego de Bordas, dem Prior des Dominikanerklosters San Pablo el Real in Sevilla, einen Vertrag über 21 Gemälde ab: 14 sollten Szenen aus dem Leben des heiligen Dominikus zeigen, vier die Kirchenlehrer und die letzten drei den heiligen Bonaventura, den heiligen Thomas von Aquin und den heiligen Dominikus zeigen sollten. Diese Serie schuf der Künstler innerhalb von acht Monaten für eine Vergütung von 4000 Reales. Sie markierte Zurbaráns endgültigen Durchbruch, da die Gemälde außerordentlich positiv aufgenommen wurden und ihn in der Folge fast alle Klöster der Stadt mit Aufträgen bedachten. 1627 malte Zurbarán ebenfalls für dieses Kloster den Gekreuzigten, der in der Sakristei aufgehängt wurde. Es handelt sich um das erste bekannte signierte und datierte Werk des Künstlers.[6] Am 29. August 1628 erhielt Zurbarán anlässlich der Heiligsprechung von Petrus Nolascus vom Prior des Klosters Nuestra Señora de la Merced Calzada in Sevilla, Juan de Herrera, den Auftrag, 22 Gemälde mit Episoden aus dem Leben des Ordensgründers zu malen. Der Vertrag lief über ein Jahr und enthielt ein Honorar von 16.500 Reales. Dies bedeutete eine signifikante Steigerung zur vorherigen Bilderserie und Einkünfte, wie sie zu dieser Zeit etwa auch Francisco de Herrera der Ältere erhielt. Da Zurbarán immer noch in der Extramadura ansässig war, wo er eine bedeutende Werkstatt unterhielt, ließen er und seine Gehilfen sich für diesen Auftrag im Kloster nieder. Wahrscheinlich stellte er die bestellte Serie nicht vollständig fertig, kompensierte dies jedoch mit einem Heiligen Serapion für die Sala de Profundis, in der die Toten aufgebahrt wurden, und Gelehrtenporträts für die Bibliothek des Klosters. In dieser Zeit entstanden auch vier Gemälde für die Kirche des Fransikanerklosters San Buenaventura, die einen bei Herrera d. Ä. in Auftrag gegebenen Buenaventura-Zyklus vervollständigen sollten. Es waren mehr Bilder vorgesehen, die Gründe, warum es letztendlich nur vier wurden, sind nicht bekannt.

Aufgrund seiner Erfolge in Sevilla und eventuell auch auf Anregung von Gaspar de Guzmán, Conde de Olivares wurde Zurbarán im Jahr 1634 an den Madrider Hof geladen. Dort erhielt er den Auftrag für eine Bilderserie für den Saal der Königreiche (Salón de Reinos) im Palacio Buen Retiro, die sich mittlerweile – abgesehen von einem Verlust – in der Sammlung des Museo del Prado befindet. Zu dieser Serie gehören zehn Gemälde, welche die Heldentaten des Herakles zeigen. Es handelt sich um die einzigen bekannten Gemälde mit mythologischen Motiven im Schaffen Zurbaráns. Der königliche Auftrag wurde mit 1100 Dukaten entlohnt. Nach Abschluss der Arbeiten an diesen Gemälden kehrte Zurbarán schnell nach Sevilla zurück. Dennoch hatte der Aufenthalt am Hofe Philipps IV. Auswirkungen auf das Schaffen Zurbaráns, da dieser sowohl die italienische Sammlung des Königs studieren konnte als auch mit bedeutenden Malern seiner Epoche wie Diego Velázquez, Vicente Carducho, Juan Bautista del Maíno, Angelo Nardi, Eugenio Cajés und Antonio de Pereda in Kontakt kam. Diese Einflüsse bewirkten eine deutlich hellere Palette des Künstlers nach seiner Rückkehr, auch wenn er seine Formgebung weitestgehend beibehielt.

 

Inv.Nr.21.951

 

 

 

48.000 €

 

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Otto Muehl (Grodnau/Bgld. 1925-2013 Moncarapacho/Portugal) Selbstportrait, 1954 Öl auf Leinwand 84 x 44 cm (Bildmaß) Signiert und datiert rechts unten: Mühl 4. 54 Rückseitig: Bildentwurf mit Stier The authenticity of this work has been confirmed by Archiv


 

Otto Muehl

(Grodnau/Bgld. 1925-2013 Moncarapacho/Portugal)


Selbstportrait, 1954

 

Öl auf Leinwand

84 x 44 cm (Bildmaß)

 

Signiert und datiert rechts unten: Mühl 4. 54


Rückseitig: Bildentwurf mit Stier

 

The authenticity of this work has been confirmed by Archive Muehl.

 

Inv.-Nr. 1.090

 

 

 

7.800 €

 

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Auguste Toulmouche 1829-1890 La Beauté Avec Des Fleurs Öl auf Holz 62 x 44 cm (Bildmaß) Signiert unten rechts


 

Auguste Toulmouche
1829-1890


La Beauté Avec Des Fleurs

Öl auf Holz

62 x 44 cm (Bildmaß)

 

Signiert unten rechts

 

Inv.Nr. 1.254

 

3.750 €

 

 

 

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Fritz von Uhde 1848-1911 Der Drechsler Öl auf Leinwand 27,5 x 50 cm (Bildmaß) Signiert unten rechts


 

Fritz von Uhde

1848-1911

 

 

Der Drechsler

 

Öl auf Leinwand

 

27,5 x 50 cm (Bildmaß)

 

Signiert unten rechts

 

 

 

2.750 €

 

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Niederländischer Meister 17.Jh. LOT UND SEINE TÖCHTER Öl auf Holz 30 x 24 cm


 

Niederländischer Meister

17.Jh.

 

Lot und seine Töchter

 

Öl auf Holz

 

30 x 24 cm

 

Inv.Nr.0.651

 

 

2.375 €

 

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BOLOGNESER SCHULE Domenichino 1581-1641 attr. REBECCA AM BRUNNEN Öl auf Leinwand 120 x 87,5 cm Bildmaß


 

BOLOGNESER SCHULE

Domenichino

1581-1641

attr.

 

REBECCA AM BRUNNEN

 

Öl auf Leinwand

 

120 x 87,5 cm Bildmaß

 

Inv.Nr.1.154

 

 

2.875 €

 

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Meister Venedig-Kreta 17.Jh. Anbetung der Hirten Öl auf Holz



 

Meister

Venedig-Kreta

17.Jh.

 

 

Anbetung der Hirten

 

Öl auf Holz

 

47 x 52 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.0.809

 

Aktuelle Schätzung von Bonhams, London, über 3.550 € (3.000 GBP) liegt vor.

 

 

 

1.975 €

 

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Peter Paul Rubens 1577 Siegen – 1640 Antwerpen Umkr. Portrait einer Adeligen Öl auf Leinwand 74,5 x 57 cm (Bildmaß)



 

Peter Paul Rubens
1577 Siegen – 1640 Antwerpen

Umkr.

 

 

Portrait einer Adeligen

 

Öl auf Leinwand

 

74,5 x 57 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.1.712

 

 

3.875 €

 

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Jan Asselijn 1610 – 1652 Flußlandschaft Öl auf Holz 23,5 x 17,5 cm (Bildmaß) Apokryphe Signatur


 

Jan Asselijn

1610 – 1652

 

Flußlandschaft

 

Öl auf Holz

 

23,5 x 17,5 cm (Bildmaß)

 

Apokryphe Signatur

 

Inv.Nr.1.011

 

 

2.475 €

 

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Jean-Louis Demarne (De Marne) 1752 – 1829 Pastorale Öl auf Leinwand 36 x 44 cm (Bildmaß) Signiert unten rechts


 

Jean-Louis Demarne (De Marne)

1752 – 1829

 

Pastorale

 

Öl auf Leinwand

 

36 x 44 cm (Bildmaß)

 

Signiert unten rechts

 

Jean-Louis de Marne wurde 1752 in Brüssel als Schüler von Gabriel Briard geboren und starb am 24. März 1829 in Batignolles bei Paris.

Nach dem Tod seines Vaters, der als Offizier in den Diensten des österreichischen Kaisers in Brüssel tätig war, ging er im Alter von zwölf Jahren nach Paris. Anfangs wandte er sich historischen Themen zu, um sich dann klassischen Landschaften zuzuwenden. Er hatte mehr Erfolg mit Laandschaftsgemälden mit Tieren und Genreszenen.

Er konzentrierte sich auf die Landschafts- und Genremalerei, in der er maßgeblich von niederländischen Meistern des 17. Jahrhunderts wie Aelbert Cuyp, den Brüdern van Ostade, Paulus Potter, Adriaen van de Velde und Karel Dujardin beeinflusst wurde. Seine realistischen Landschaften treffen auch auf Gemälde von Lazare Bruandet oder Georges Michel. Am 27. März 1806 ging ihm ein offizielles Schreiben des Generaldirektors des Napoleon-Museums Vivant Denon zu, der Kaiser habe ihn ausgewählt, um das Entrevue de Napoleon et de Torte VII in der Zeit vom 24. November 1804 bis 1808 zu malen, heute Nationalmuseum des Palastes von Fontainebleau.
J L. de Marne wurde 1783 zum Associate der Académie Royale ernannt, wurde aber kein ordentliches Mitglied. Er schien sich wenig um offizielle Ehrungen gekümmert zu haben und wollte später, 1815, nicht die Mitgliedschaft im Institut de France anstreben. Er wurde jedoch am 23. April 1828 von Karl X. von Frankreich mit der Ehrenlegion ausgezeichnet.

 

Inv.Nr.0.808
 

 

 

VERKAUFT

 

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CORNELIS GERRITSZ. DECKER 1618-1678 Mühle mit Flußlandschaft Öl auf Holz 34 x 44 cm bzw. 55 x 64 cm Cornelis Gerritsz Decker war ein niederländischer Maler. Schüler von Salomon van Ruysdael. Trat 1643 in die Gilde zu Haarlem ein und starb 1678 daselbst. E

 

 

 

 

CORNELIS GERRITSZ. DECKER

1618-1678

 

Mühle mit Flußlandschaft

 

Öl auf Holz

 

34 x 44 cm bzw. 55 x 64 cm

 

Inv.Nr.0.901

 

 

 

VERKAUFT

 

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Gérard Thomas 1663-1720 Der Alchemist monogrammiert links auf dem Schemel 72 x 57 cm (Gesamtmaß) Gerard Thomas wurde 1688 in der Meistergilde von Antwerpen eingeschrieben. Er malte bevorzugt Künstlerateliers und Alchemistenküchen. Mit seinen Werken ist e

 

 

 


Gérard Thomas

1663-1720

 

Der Alchemist

 

monogrammiert links auf dem Schemel

 

72 x 57 cm

(Gesamtmaß)

 

Inv.Nr.3.011

 

Gerard Thomas wurde 1688 in der Meistergilde
von Antwerpen eingeschrieben. Er malte bevorzugt Künstlerateliers und Alchemistenküchen. Mit seinen Werken ist er in zahlreichen Museen vertreten.

 

 

 

5.975 €

 

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Georg Phillip II Rugendas 1701-1774 attr. Beim Schmied 35 x 50 cm (Bildmaß)

 

 

 

Georg Phillip II Rugendas

1701-1774

attr.

 

Beim Schmied

 

35 x 50 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.0.825

 

 

 

1.985 €

 

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Adriaen Frans Boudewyns (1644-1711) und Pieter Bout (1658-1719) Dorfkirmes Öl auf Holz 41,2 x 26,7 cm bzw. 35 x 20,6 cm Auf der Rückseite diverse Etiketten bzw. Katalogausschnitte

Adriaen Frans Boudewyns (1644-1711)

und

Pieter Bout (1658-1719)

 

Dorfkirmes

 

Öl auf Holz

 

41,2 x 26,7 cm bzw. 35 x 20,6 cm

 

Auf der Rückseite diverse Etiketten bzw. Katalogausschnitte

 

Inv.Nr.1.304

 

 

2.975 €

 

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Frans Francken II (1581-1642) Der Weg nach Golgatha Öl auf Holz (parkettiert) 49 x 64 cm bzw. 63 x 78 cm


 

Frans Francken II

(1581-1642)

 

Der Weg nach Golgatha

 

Öl auf Holz (parkettiert)

 

49 x 64 cm bzw. 63 x 78 cm

 

Inv.Nr.2.315

 

 

VERKAUFT

 

 

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Anton Burger (1824-1905) Stallinterieur mit Bauer Öl auf Holz 23 x 29.5 cm (Bildmaß) Signiert unten rechts Inv.Nr.0.870


 

Anton Burger

(1824-1905)

 

Stallinterieur mit Bauer

 

Öl auf Holz

 

23 x 29.5 cm (Bildmaß)

 

Signiert unten rechts

 

Inv.Nr.0.872

 

 

 

1.975 €

 

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Jan Miense Molenaer 1610 – 1668 attr. Bärtiger Pfeifenraucher Öl auf Holz 15 x 20 cm (Bildmaß)


 

Jan Miense Molenaer

1610 – 1668

attr.

 

 

Bärtiger Pfeifenraucher

 

Öl auf Holz

 

15 x 20 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.o.653

 

1.875 €

 

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