Kunsthandel Dr. Jansen
Kunsthandel Dr. Jansen

 

Kunsthandel Dr. Jansen
Dr. Reinhard Jansen
St.-Veit-Str. 17
D-56727 Mayen

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Galerie

Hier finden Sie eine Auswahl der von uns angebotenen Gemälde und Zeichnungen.

 

Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos zu.

 

Ebenso stehen wir für zusätzliche Auskünfte gerne zur Verfügung.

Samuel Massé 1672 Tours – 1753 Paris Aeneas und Achates vor Dido Öl auf Leinwand 98 x 89 cm (Bildmaß) Expertise Francois Marandet, London, 1.Juni 2024

Samuel Massé

1672 Tours – 1753 Paris

 

Aeneas und Achates vor Dido

 

Öl auf Leinwand

 

98 x 89 cm (Bildmaß)

 

Expertise

Francois Marandet, London, 1.Juni 2024

 

Arbeiten dieses Maler an der Königlichen Akademie in Paris sind äußerst selten, verzeichnet sind in den letzten 10 Jahren lediglich 5 Gemälde.

 

Inv.Nr.5.335

 

13.500 €

 

 

FRANS FRANCKEN II 1581-1642 Die Anbetung der Hirten Öl auf Holz 41 x 61 cm (Bildmaß)

FRANS FRANCKEN II 

1581-1642

 

Die Anbetung der Hirten

 

Öl auf Holz

 

41 x 61 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.2.001

 

5.800 €

Johann Nepomuk Mayrhofer 1764-1832 Stilleben mit Apfelsine Öl auf Holz (parkettiert) 29,5 cm x 20 cm (Bildmaß) Provenienz: Bukowskis, Stockholm, 21.September 1949 Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorens

Johann Nepomuk Mayrhofer

1764-1832

 

Stilleben mit Apfelsine

 

Öl auf Holz (parkettiert)

 

29,5 cm x 20 cm (Bildmaß)

 

Provenienz:

Bukowskis, Stockholm, 21.September 1949

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.1.671

 

3.450 €

Gérard Wigmana 1673 Workum - 1741 Amsterdam Vertumnus und Pomona Signiert links auf dem Sockel: „Wigmana“ Öl auf Holz 66 x 49 cm. Provenienz: Christie´s, London, 25.4.2001, Nr. 75 (24.000 €)

Gérard Wigmana

1673 Workum - 1741 Amsterdam

 

Vertumnus und Pomona

 

Signiert links auf dem Sockel:

„Wigmana“

 

Öl auf Holz

66 x 49 cm.

 

Provenienz:

Christie´s, London, 25.4.2001, Nr. 75 (24.000 €)

 

Pomona ist eine leidenschaftliche Gärtnerin (lateinisch poma, -orum ‚Obst‘). Sie hat nicht viel für Männer übrig und verbietet ihnen den Zutritt zu ihrem Garten. Schon lange ist jedoch Vertumnus, ein verwandlungsfähiger Vegetationsgott (lateinisch vertere ‚wenden‘), in Pomona verliebt und umwirbt sie in unterschiedlichen Gestalten – ohne Erfolg. Er tritt vor ihr nacheinander als Getreideschnitter, Gespannführer, Winzer oder Obstbauer auf. Erst als er sich als alte Frau maskiert, kann er Pomonas Herz mit einer Geschichte über die tragischen Folgen von Hartherzigkeit erweichen. 

 

Inv.Nr.3.903

 

8.750 €

 

 

Étienne Jeaurat (Paris 1699–1789 Versailles) Im Bildhaueratelier signiert und datiert links unten: Jeaurat/p. 1764 Öl auf Leinwand 71,5 x 66 cm Provenienz: Dorotheum, Wien,11.5.2022, Nr.129 (30.000 €) Privatsammlung, Deutschland

Étienne Jeaurat

(Paris 1699–1789 Versailles)


Im Bildhaueratelier


signiert und datiert links unten: Jeaurat/p. 1764


Öl auf Leinwand

 

71,5 x 66 cm

 

 

Provenienz:

Dorotheum, Wien,11.5.2022, Nr.129 (30.000 €)
Privatsammlung, Deutschland

Das vorliegende Gemälde, das einen Bildhauer mit den Modellen und Werkzeugen seines Metiers in seinem Atelier darstellt, ist eine typisch abwechslungsreiche Komposition von der Hand Étienne Jeaurats. Jeaurat, der für seine rauen Straßenszenen und Interieurs wie das vorliegende bekannt war, in dem zahlreiche kunstvolle Gegenstände und verschiedene Stilllebenelemente den Blick auf sich ziehen, trug den Beinamen „französischer Teniers“, der auf die Genreszenen des ein Jahrhundert vor ihm tätigen großen Flamen David Teniers des Jüngeren Bezug nimmt. Jeaurats Lichtführung und menschliche Theatralität seiner Interieurs, wie sie auch hier zum Ausdruck kommen, tun diesem schmeichelhaften Vergleich Genüge.

 

Ein ähnliches Werk mit dem Titel Im Künstleratelier befindet sich in der Frerens Art Gallery, in Hull.

Der schon früh verwaiste Jeaurat stand unter der Obhut von Nicholas Vleughels, einem franko-flämischen Maler und engen Freund Antoine Watteaus, der Jeaurat nach Rom mitnahm. Antike Architektur tritt daher in zahlreichen Werken Jeaurats in Erscheinung. Jeaurat war hauptsächlich in Paris tätig, wo er häufig im Salon des Artistes im Louvre ausstellte, damals noch in erster Linie königliche Residenz und nicht vorrangig ein Museum. Er wurde Rektor der Académie de peinture et de sculpture und schließlich Kustos der königlichen Gemäldesammlung in Versailles. Es war dies der krönende Abschluss einer glänzenden Karriere im Herzen der künstlerischen Institution im Frankreich des 18. Jahrhunderts.

 

Inv.Nr.5.190

 

10.750 €

Meister 18.Jh. Allegorie auf die Wohltätigkeit Öl auf Leinwand (doubliert) 37 x 28 cm.

Meister 18.Jh.

 

Allegorie auf die Wohltätigkeit

 

Öl auf Leinwand

(doubliert)

 

37 x 28 cm.

 

 

Inv.Nr.0.654

 

1.350 €

 

Cornelis Dusart (Haarlem 1660-1704) Ein Dorffest signiert links CoR dusart Öl auf Holz 49,5 x 64,7 cm. Sehr guter Erhaltungszustand. Provenienz: Privatsammlung, B. Mynter Notarishuis, Rotterdam, 7. bis 11. März 1974; Christie's, New

Cornelis Dusart

(Haarlem 1660-1704)

 

Ein Dorffest

 

signiert links CoR dusart

 

Öl auf Holz

 

49,5 x 64,7 cm.

 

Sehr guter Erhaltungszustand.

 

Provenienz:

Privatsammlung, B. Mynter

Notarishuis, Rotterdam, 7. bis 11. März 1974;

Christie's, New York, 16. Januar 1992, Los 28, (147.000 €);

David Koetser, Zürich;

dort vom Vorbesitzer erworben

 

Das Gemälde ist in der Datenbank des RKD unter Nr. 7581 verzeichnet (als Cornelis Dusart).

Diese Arbeit kann um 1690 datiert werden und ist eine Abwandlung einer Urfassung Adriaen van Ostades, die sich einst in der Sammlung von Anton Philips in Eindhoven befand (siehe Auktion, Christie’s, London, 6. Dezember 2007, Los 14).

Sie zeigt im Vordergrund eine Gruppe von Figuren, die sich vor einer Taverne versammelt hat, darunter ein Mann mit Hund, einige zechende Männer mit Pfeifen sowie drehleier- und geigespielende Musikanten. Die Szene spielt vor dem Hintergrund einiger Marktstände und einer durch das Dorf ziehenden Schar Landbewohner mit Vieh.

Cornelis Dusart wurde 1660 in Haarlem geboren und 1679 Mitglied der Haarlemer Lukasgilde. Er war ein engagierter Schüler Adriaen van Ostades (1610–1685). Die Kompositionen vieler seiner früheren Gemälde sind stark an van Ostades Bauernszenen und Themen aus dem Alltagsleben des einfachen holländischen Volkes angelehnt. Als van Ostade 1685 starb, übernahm Dusart seine gesamte Werkstatt samt Inventar; er überarbeitete und verkaufte viele von van Ostades Zeichnungen und vollendete auch einige seiner unfertigen Gemälde sowie Zeichnungen. Infolge dieser Überarbeitungen übernahm Dusart Elemente des Stils und der Themen Adriaen van Ostades und seines Bruders Isaac van Ostade (1621–1649). Dusarts Technik unterscheidet sich von der van Ostades durch das zartere Blattwerk und eine hellere Farbpalette. In seiner späteren Schaffenszeit wurde der Künstler stärker von dem holländischen Maler Jan Steen beeinflusst.

 

 

29.500 €

 

Jean-Baptiste Pillement 1728 Lyon - 1808 Lyon attr. Französische Landschaft mit Pferdekarren am Seeufer Öl auf Leinwand 36 x 47 cm, mit Rahmen 51 x 62 cm. Eine Variante des Gemäldes wurde als eigenhändige Arbeit versteigert bei van Ham, Köln, am 19.

Jean-Baptiste Pillement

1728 Lyon - 1808 Lyon

attr.

 

Französische Landschaft mit Pferdekarren am Seeufer

 

 

Öl auf Leinwand

36 x 47 cm, mit Rahmen 51 x 62 cm.

 

Eine Variante des Gemäldes wurde als eigenhändige Arbeit versteigert bei van Ham, Köln, am 19.5.2017, Nr.534 für 2.838 €

 

 

Inv.Nr.0.374

 

985 €

 

Paolo Monaldi Rom 1710-1799 Pastorale Öl auf Leinwand 64,5 x 78 cm bzw. 50 x 63 cm

Paolo Monaldi

Rom

1710-1799

 

Pastorale

 

Öl auf Leinwand

 

64,5 x 78 cm bzw. 50 x 63 cm

 

Inv.Nr.1.505

 

2.850 €

Jan Miel 1599-1663 Hirtenidyll Öl auf Leinwand 51 x 41 cm bzw. 68 x 58 cm Das Gemälde ist aufgelistet beim RKD Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie Den Haag https://rkd.nl/images/262245 Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam,

Jan Miel

1599-1663

 

Hirtenidyll

 

Öl auf Leinwand

51 x 41 cm bzw. 68 x 58 cm

 

Das Gemälde ist aufgelistet beim

RKD Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie Den Haag
https://rkd.nl/images/262245

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.2.458

 

4.900 €

 

Boucher François Boucher (Paris 1703–1770) Amor jouant avec deux colombes Öl auf Leinwand 25 x 28 cm (Bildmaß) Provenienz: Sammlung Marquis de Chaponay; Kunsthandel, Frankreich; dort erworben durch den vorherigen Eigentümer Literatur: A. Ananof

Boucher

François Boucher

(Paris 1703–1770)

(und Atelier)

 

 

Amour jouant avec deux colombes

 


Öl auf Leinwand

25 x 28 cm (Bildmaß)

 

 Originaler geschnitzter und vergoldeter Louis-XV-Rahmen

Provenienz:
Sammlung Marquis de Chaponay;
Kunsthandel, Frankreich;
dort erworben durch den vorherigen Eigentümer

Literatur:
A. Ananoff, D. Wildenstein, François Boucher, Lausanne/Paris 1976, Bd. I, S. 332, Nr. 217/2, Abb. 662 (als François Boucher);
A. Ananoff, D. Wildenstein, L’opera completa di Boucher, Mailand 1980, S. 103, Nr. 223 (als François Boucher)

 

Wir bedanken uns bei Alastair Laing, dem derzeitigen Experten für François Boucher, der uns gegenüber bestätigt hat, dass es sich um ein feines Gemälde von François Boucher handelt, wobei nach seiner Meinung der Amor aus der Hand des Meisters stammt, der Hintergrund wohl in der Werkstatt von Boucher ausgeführt wurde.

 


Dieses Gemälde in seinem originalen geschnitzten und vergoldeten Louis-XV-Rahmen  wurde 1976 und 1980 von Ananoff und Wildenstein als eigenhändiges Werk François Bouchers veröffentlicht (siehe Literatur). Die Komposition bezieht sich auf eine der unteren Ecken eines Gemäldes in den Staatlichen Museen zu Berlin, die von Duflos als Vénus tranquille gestochen wurde (siehe Ananoff/Wildenstein, 1976, Nr. 217).

 

Inv.Nr.14.803

 

 

38.000 €

Französischer Meister 18.Jh. Portrait der Maréchale de Levís Öl auf Leinwand 57x46,5 cm (Bildmaß) Originaler Rahmen Provenienz: Sammlung Baron de Schwitter Seine Auktion März 1886 Nr. 44 als Carl Vanloo, Portrait der Maréchale de Levís. Verkauft auf e

Französischer Meister

18.Jh.

 

Portrait der Maréchale de Levís

 

Öl auf Leinwand

57x46,5 cm (Bildmaß)

 

Originaler Rahmen

 

Provenienz:

Sammlung Baron de Schwitter

Seine Auktion März 1886 Nr. 44 als Carl Vanloo, Portrait der Maréchale de Levís.

Verkauft auf einer Auktion am 26-28 März 1890 unter der Nummer 28 als Vanloo, Portrait de la Marechale de Levís. Verkauft für 920 Francs.

An Léon Michel-Levy.

Seine Auktion am 17.-18. Juni 1925 unter der Nummer 157 als Carl Vanloo.

Dort von Baron und Baronin Vaxelaire gekauft.

Seitdem im Familienbesitz.

Vaxelaire war der Erbauer des ersten Kaufhauses in Paris, Le Bon Marché.

 

Literatur:

Le bulletin de l'art ancien et moderne, Nr. 7, 19. Juni 1925 Seite 212, Nr. 211 mit Illustration.

 

 

24.000 €

Willem de Heusch 1625-1692 attr. Landschaft mit Figurenstaffage Öl auf Leinwand 82 x 69,5 cm bzw. 72 x 59,5 cm

Willem de Heusch

1625-1692

attr.

 

Landschaft mit Figurenstaffage

 

Öl auf Leinwand

82 x 69,5 cm bzw. 72 x 59,5 cm

 

Inv.Nr.1.065

 

 

2.900 €

Schall Jean Frédéric SCHALL (1752-1825) Im Boudoir

Schall

 Jean Frédéric SCHALL

(1752-1825)

 

 

Im Boudoir

 

Hauptwerk

Wohl für die „Geheime Galerie“ von Christian IV. Herzog von Zweibrücken angefertigt.

 

 

Öl auf Leinwand

 

 

75cm x 55cm bzw. 90 x 65 cm

 

Nach einer ersten Ausbildung an der "École publique de dessin de Strasbourg" ging er 1772 nach Paris. Dort kann er sich an der École royale des élèves protégés unter der Schirmherrschaft von Nicolas Guy Brenet einschreiben und tritt in die Ateliers von Francesco Casanova ein; 1777 schließt er sein Studium ab. Er hatte mehrere Gönner, darunter Jean-Henri Eberts, Jean-Georges Wille und Jean-Baptiste Lemoyne. Neben Casanova studierte er bei Nicolas-René Jollain (1775) und Nicolas-Bernard Lépicié (1776 und 1779).

 

Im Jahr 1776 entstanden seine ersten größeren Werke im galanten Stil von Fragonard und Debucourt. Sie wurden 1778 als Farbstiche von Louis-Marin Bonnet umgesetzt. Schnell wurde er zu einem beliebten Maler in der High Society seiner Zeit. Viele seiner Werke zeigen Fêtes galantes, Schauspielerinnen, Tänzerinnen und einflußreiche Herren mit ihren Mätressen bei frivolen Aktivitäten.

 

Er trat in die Dienste von Christian IV., Herzog von Zweibrücken, und schuf Werke für dessen "Geheime Galerie". Viele davon waren gewagter oder lasziver Natur. Einige wurden von Gabriel Marchand (ca. 1755-18?) in Kupferstiche umgesetzt. Zu seinen späteren Mäzenen aus Straßburg gehörte der Klavierbauer Sébastien Érard. Trotz der Vielfalt seiner Werke und ihrer Ausrichtung bezeichnete er sich selbst als "Historienmaler". Seine Werke wurden auch mit denen von Watteau verglichen.

 

Im Jahr 1787 heiratete er Marie-Catherine Naudé. Während des Direktoriums lebten er, seine Frau und seine Kinder aufgrund seiner Verbindung zum Ancien Régime zunächst im Treppenhaus einer Kapelle im Louvre, später in der Phalanx der Ruinen der Abtei Saint-Germain-des-Prés.

 

Nachdem sich die Revolution gefestigt hatte, tauchte er auf, um weiter zu malen, musste sich aber strengeren, patriotischen Themen widmen. Dazu gehörten Kinder, die die Füße der Freiheit küssen und die Heldentaten von Wilhelm Tell. Die Revolution änderte jedoch nicht den Geschmack der Menschen, so dass er relativ schnell wieder zu seinen früheren Themen zurückkehren konnte. Diesmal benutzte er die Mythologie als Vorwand, um nackte Frauen in bukolischen Szenen zu malen. Große Auftritte sind überliefert in den Salons von 1793, 1798 und 1806.

 

Viele seiner Werke sind unsigniert und wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts auf verschiedene Weise Fragonard, Antoine-François Callet und Jean-Baptiste Huet zugeschrieben. Einige seiner frühen Werke waren mit "Challe" signiert, möglicherweise um von der Popularität von Charles-Michel-Ange Challe zu profitieren.

 

Inv.Nr.4.304

 

 

8.600 €

 

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Matteo Balducci 1509-1554 Madonna Öl auf Holz 69 x 40 cm Im Originalrahmen Literatur: Bernard Berenson, The Central Italian Painters of the Renaissance, 1952, S.131 Provenienz: Sammlung Richard von Kaufmann Berlin, Cassirer und Helbing, Berlin 191

Matteo Balducci

1509-1554

 

Madonna

 

Öl auf Holz

 

69 x 40 cm

 

Im Originalrahmen

 

Literatur:

Bernard Berenson, The Central Italian Painters of the Renaissance, 1952, S.131

 

Provenienz:

Sammlung Richard von Kaufmann Berlin, Cassirer und Helbing, Berlin 1917, Nr. 31 (dort als Antoniazzo Romano);

vom jetzigen Eigentümer erworben bei Bernheimer, München, Anfang der achtziger Jahre

 

Ausstellung:

ausgestellt im Metropolitan Museum of Art New York

(lt. Angaben von Bernheimer. München)

 

48.000 €

 

David Ryckaert auch David Ryck(h)aert bzw. Rijckaert III (* 2. Dezember 1612 in Antwerpen; † 11. November 1661 ebenda) Die Pfeifenraucher Öl auf Kupfer 18 x 23 cm bzw. 37 x 43 cm

David Ryckaert

auch David Ryck(h)aert bzw. Rijckaert III

(* 2. Dezember 1612 in Antwerpen; † 11. November 1661 ebenda)

 

Die Pfeifenraucher

 

Öl auf Kupfer

 

18 x 23 cm bzw. 37 x 43 cm

 

 

Inv.Nr.1.156

 

2.900 €

 

 

Klaes Molenaer Haarlem 1630-1676 Die Heimkehr der Fischer Öl auf Holz 50 x 55 cm (Gesamtmaß) Provenienz: Bedeutende Schweizer Sammlung

Klaes Molenaer

Haarlem 1630-1676

 

Die Heimkehr der Fischer

 

Öl auf Holz

 

50 x 55 cm (Gesamtmaß)

 

Provenienz:

Bedeutende Schweizer Sammlung

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Inv.Nr.2.901

 

5.900 €

 

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Johann Ludwig Ernst Morgenstern 1738-1819 Kircheninterieur Öl auf Holz 37 x 28 cm (Bildmaß)

Johann Ludwig Ernst Morgenstern

1738-1819

 

 

Kircheninterieur

 

Öl auf Holz

37 x 28 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.1.406

 

3.400 €

Egbert Lievensz. van der Poel 1621-1664 Bauern vor einer Kate Öl auf Holz 52 x 68 cm (Bildmaß) Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred G. Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft. Vgl.: Lempertz, Köln, 21.11.2020, Nr. 67 (5.000 €); Tajan,

van der Poel

Egbert Lievensz. van der Poel

1621-1664

 

Bauern vor einer Kate

 

Öl auf Holz

52 x 68 cm (Bildmaß)

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred G. Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Vgl.:

Lempertz, Köln, 21.11.2020, Nr. 67 (5.000 €);

Tajan, Paris, 10.4.2013, Nr. 29 (5.355 €)

Dorotheum, Wien, 25.4.2017, Nr. 306 (18.750 €);

 

Inv.Nr.1.053

 

 

2.700 €

Jean-Baptiste Pillement 1728-1808 attr. Flußandschaft mit Kaskade Öl auf Leinwand 50 x 42 cm (Bildmaß)

Jean-Baptiste Pillement

1728-1808

attr.

 

Flußandschaft mit Kaskade

 

Öl auf Leinwand

50 x 42 cm (Bildmaß)

 

 

Inv.Nr.1.254

 

2.600 €

Roelant Roghman 1627-1692 attr. Landschaft mit Figurenstaffage Öl auf Leinwand 51,5 x 69 cm (Bildmaß) Vgl. Christie´s, London, 8.12.2006, Nr. 170 (19.525 €)

Roelant Roghman

1627-1692

attr.

 

 

Landschaft mit Figurenstaffage

 

Öl auf Leinwand

51,5 x 69 cm (Bildmaß)

 

Vgl.

Christie´s, London, 8.12.2006, Nr. 170 (19.525 €)

 

 

Inv.Nr.0.438

 

1.800 €

 

 

Jacques d’Arthois & David Teniers II (Brüssel 1613 – 1686 und Antwerpen 1610 – Brüssel 1690) Flusslandschaft mit Figurenstaffage Öl auf Leinwand 41 x 48,5 cm die Landschaft von Jacques d'Arthois die Figurenstaffage von David Teniers II Signiert unte

Jacques d’Arthois & David Teniers II
(Brüssel 1613 – 1686 und Antwerpen 1610 – Brüssel 1690)

 

Flusslandschaft mit Figurenstaffage

 

Öl auf Leinwand

41 x 48,5 cm

 

die Landschaft

von Jacques d'Arthois

 

die Figurenstaffage

von David Teniers II

 

 Signiert unten links Jacques d'Arthois

 

Einige Gemeinschaftsarbeiten der beiden Künstler sind überliefert so

Muzeum Narodowe w Poznaniu, Poznań , inv./cat.nr Mo 881 1930;

Simferopol Art Museum, Simferapol , inv./cat.nr Ж-409 1953 -

 

Vgl. ebenfalls (aber jeweils unsigniert):

Dorotheum Wien, 15.12.2009, Nr. 52 (24.700 €);

Histoire naturelle - Mobilier - Maîtres anciens - Art Suisse- Livre et estampes Piguet, Hôtel des Ventes Genf, 25.9.2019, Nr. 725 (23.052 €)

 

Inv.Nr.2.972

 

7.800 €

Bonaventura Peeters I 1614-1652 Marine auf der Rückseite signiert Öl auf Holz 38,5 x 50 cm – 54 x 66 cm

Bonaventura Peeters I

1614-1652

 

Marine

 

auf der Rückseite signiert

 

Öl auf Holz

38,5 x 50 cm – 54 x 66 cm

 

Inv.Nr.2.206

 

GESTOHLEN

BEI AUFFINDUNG BITTE MELDEN!!!

 

Christian Wilhelm Ernst Dietrich auch Christian Guillaume Ernest Dietricy * 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden Der eingefangene Amor Öl auf Holz 32 x 45 cm bzw. 54 x 45cm

 

 

Dietricy

Christian Wilhelm Ernst Dietrich

auch Christian Guillaume Ernest Dietricy

* 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden

 

 

Der eingefangene Amor

 

Öl auf Holz

32 x 45 cm bzw. 54 x 45cm

 

rechts unten signiert

 

Vgl.

die kleinere Variante des Gemäldes

Christie´s, London, 27.10.2004, Nr. 59 17.185 €

zuvor

Dorotheum Wien, 2.10.2002, Nr.224 (25.000 €)

und

Hampel, München, 22.6.2002, Nr. 1000 22.500 €

 

 

 

Christian Wilhelm Ernst Dietrich wurde als Sohn des Hofmalers Johann Georg Dietrich in Weimar geboren. Seine Mutter war Johanna Dorothea Dietrich, die Tochter des Hofmalers Johann Ernst Rentsch aus Weimar. Seine Schwester Maria Dorothea Wagner widmete sich später der Landschaftsmalerei, ebenso wie sein Neffe Johann Georg Wagner. Auch Dietrichs jüngste Schwester Rahel Rosina Böhme wurde Malerin.

Dietrich erhielt seine früheste Ausbildung in Weimar bei seinem Vater Johann Georg Dietrich. Nach seiner Übersiedelung nach Dresden 1724 wurde Dietrich von dem Landschaftsmaler Johann Alexander Thiele gefördert. August der Starke wurde bald auf das junge Talent aufmerksam und ließ den Grafen Brühl für die weitere Ausbildung Dietrichs Sorge tragen, der sein Gönner wurde.

Nach einer längeren Reise, die ihn ab 1734 möglicherweise auch in die Niederlande geführt hatte, wurde Dietrich 1741 von August III. zum Hofmaler ernannt. Eine anschließende Studienfahrt nach Italien im Jahr 1743, in deren Folge sich Dietrich in Dietricy umbenannte, wirkte sich auf Dietrichs Werk allerdings nur bedingt aus und kann quellenkundlich nicht belegt werden. Die folgenden Jahre zählen zu Dietrichs schaffensreichsten und erfolgreichsten. In ganz Europa wurden seine Werke gehandelt. Er erhielt Ehrenmitgliedschaften der Akademien in Augsburg, Bologna und Kopenhagen und wurde 1764 zum Direktor der Malerschule der Meißner Porzellanmanufaktur ernannt. Ein Jahr später erhielt er an der Kunstakademie Dresden eine Professur, die er bis zu seinem Tod innehatte. Nach seinem Tod veranlasste die Witwe Dietrichs den Maler Adrian Zingg eine Gesamtausgabe zu publizieren, die 87 Blätter umfasste, von denen ein Teil Zingg vollendete.

 

Inv.Nr.1.506

 

6.750 €

 

Adriaen Frans Boudewijns 1644-1719 attr. 56 x 72 cm Weite Landschaft Provenienz: Europäisches Adelshaus

Adriaen Frans Boudewijns

1644-1719

attr.

 

Weite Landschaft

 

56 x 72 cm Bildmaß

 

Öl auf Leinwand

 

undeutlich signiert unten rechts

 

PROVENIENZ:

Europäisches Adelshaus

 

Nr.2.101

 

 

4.300 €

 

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Palamedesz Anthonie Palamedesz. 1601-1673 Vornehme Gesellschaft Öl auf Leinwand 90 x 115 cm bzw. 120 x 143 cm Großformatige Gemälde des Meisters sind selten zu finden und erzielen Preise bis zu 185.000 €.

Palamedesz

Anthonie Palamedesz.

1601-1673

 

Vornehme Gesellschaft

 

Öl auf Leinwand

 

90 x 115 cm bzw. 120 x 143 cm

 

Großformatige Gemälde des Meisters sind selten zu finden und erzielen Preise bis zu 185.000 €.

 

Inv.Nr.2.006

 

 

4.800 €

 

Willemsen Abraham Willemsen 1614-1672 Heilige Familie Öl auf Kupfer 22 x 22,5 cm Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred G. Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft. Vgl. die vom Format her identische, malerisch qualitativ schlechtere Ar

Willemsen

Abraham Willemsen

1614-1672

 

Heilige Familie

 

Öl auf Kupfer

 

22 x 22,5 cm

 

 

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Fred G. Meijer, Amsterdam, für die Bestätigung der Autorenschaft.

 

Vgl. die vom Format her identische, malerisch qualitativ schlechtere Arbeit

Karl & Faber, München, 24.11.2021, Nr.2 (15.600 €)

 

 

Inv.Nr.2.506

 

5.800 €

 

Jean-Baptiste Marie Pierre 1714-1789 Portrait einer Dame Rötel, Kohle und Kreide Signiert unten rechts Pierre 38 x 48 cm Jean-Baptiste Marie Pierre war ein Schüler von Charles-Joseph Natoire an der Académie royale de peinture et de sculpture. Von 17

 

Jean-Baptiste Marie Pierre

1714-1789

 

Portrait einer Dame

 

Rötel, Kohle und Kreide

 

Signiert unten rechts

Pierre

 

38 x 48 cm

 

 

Jean-Baptiste Marie Pierre

war ein Schüler von Charles-Joseph Natoire an der Académie royale de peinture et de sculpture. Von 1770 bis 1789 war er Premier peintre du Roi.

 

 

Vgl.:

Studie eines Frauenkopfes

Sothebys, London, 5.7.2013, Nr. 319, 17.500 €

 

 

Inv.Nr.1.903

 

3.800 €

 

 

Claude Le Bault 1665-1726 Die Heilige Familie Öl auf Leinwand 72 x 98 cm Bildmaß Expertise François Marandet London co

Claude Le Bault

1665-1726

 

Die Heilige Familie

 

Öl auf Leinwand

 

72 x 98 cm Bildmaß

 

 

Expertise 

François Marandet,  London

 

Inv.Nr.8.012

 

VERKAUFT

Spanischer Meister 17.Jh. Stilleben Öl auf Leinwand 46,5 x 68 cm (Bildmaß)

Spanischer Meister

17.Jh.

 

Stilleben

 

Öl auf Leinwand

46,5 x 68 cm (Bildmaß)

 

 

Inv.Nr.0.324

 

VERKAUFT

 

 

 

Dietricy Christian Wilhelm Ernst Dietrich auch Christian Guillaume Ernest Dietricy * 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden Pendants Das Ständchen Der Tanz Öl auf Holz 32 x 40 cm (Bildmaß)

Dietricy

Christian Wilhelm Ernst Dietrich

auch Christian Guillaume Ernest Dietricy

* 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden

 

Pendants

Commedia dell´arte

 

 

Der Tanz

Mezzetino mit einer der vornehmen Damen (Isabella?) beim Tanz beobachtet von Tartaglia

 

 

 

Öl auf Holz

32 x 40 cm bzw. 56 x 61 cm

 

 

 

Christian Wilhelm Ernst Dietrich wurde als Sohn des Hofmalers Johann Georg Dietrich in Weimar geboren. Seine Mutter war Johanna Dorothea Dietrich, die Tochter des Hofmalers Johann Ernst Rentsch aus Weimar. Seine Schwester Maria Dorothea Wagner widmete sich später der Landschaftsmalerei, ebenso wie sein Neffe Johann Georg Wagner. Auch Dietrichs jüngste Schwester Rahel Rosina Böhme wurde Malerin.

Dietrich erhielt seine früheste Ausbildung in Weimar bei seinem Vater Johann Georg Dietrich. Nach seiner Übersiedelung nach Dresden 1724 wurde Dietrich von dem Landschaftsmaler Johann Alexander Thiele gefördert. August der Starke wurde bald auf das junge Talent aufmerksam und ließ den Grafen Brühl für die weitere Ausbildung Dietrichs Sorge tragen, der sein Gönner wurde.

Nach einer längeren Reise, die ihn ab 1734 möglicherweise auch in die Niederlande geführt hatte, wurde Dietrich 1741 von August III. zum Hofmaler ernannt. Eine anschließende Studienfahrt nach Italien im Jahr 1743, in deren Folge sich Dietrich in Dietricy umbenannte, wirkte sich auf Dietrichs Werk allerdings nur bedingt aus und kann quellenkundlich nicht belegt werden. Die folgenden Jahre zählen zu Dietrichs schaffensreichsten und erfolgreichsten. In ganz Europa wurden seine Werke gehandelt. Er erhielt Ehrenmitgliedschaften der Akademien in Augsburg, Bologna und Kopenhagen und wurde 1764 zum Direktor der Malerschule der Meißner Porzellanmanufaktur ernannt. Ein Jahr später erhielt er an der Kunstakademie Dresden eine Professur, die er bis zu seinem Tod innehatte. Nach seinem Tod veranlasste die Witwe Dietrichs den Maler Adrian Zingg eine Gesamtausgabe zu publizieren, die 87 Blätter umfasste, von denen ein Teil Zingg vollendete.

 

Inv.Nr.1.906

 

VERKAUFT

Dietricy Christian Wilhelm Ernst Dietrich auch Christian Guillaume Ernest Dietricy * 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden Pendants Das Ständchen Der Tanz Öl auf Holz 32 x 40 cm (Bildmaß)

Dietrich Dietricy

Christian Wilhelm Ernst Dietrich

auch Christian Guillaume Ernest Dietricy

* 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden

 

 

 

Pendants

Commedia dell´arte

 

Das Ständchen

Pierrot beim Musizieren im Kreise von Sylvia (?) und Ottavio (?)

 

 

 

Öl auf Holz

 

32 x 40 cm bzw. 56 x 61 cm

 

 

Christian Wilhelm Ernst Dietrich wurde als Sohn des Hofmalers Johann Georg Dietrich in Weimar geboren. Seine Mutter war Johanna Dorothea Dietrich, die Tochter des Hofmalers Johann Ernst Rentsch aus Weimar. Seine Schwester Maria Dorothea Wagner widmete sich später der Landschaftsmalerei, ebenso wie sein Neffe Johann Georg Wagner. Auch Dietrichs jüngste Schwester Rahel Rosina Böhme wurde Malerin.

Dietrich erhielt seine früheste Ausbildung in Weimar bei seinem Vater Johann Georg Dietrich. Nach seiner Übersiedelung nach Dresden 1724 wurde Dietrich von dem Landschaftsmaler Johann Alexander Thiele gefördert. August der Starke wurde bald auf das junge Talent aufmerksam und ließ den Grafen Brühl für die weitere Ausbildung Dietrichs Sorge tragen, der sein Gönner wurde.

Nach einer längeren Reise, die ihn ab 1734 möglicherweise auch in die Niederlande geführt hatte, wurde Dietrich 1741 von August III. zum Hofmaler ernannt. Eine anschließende Studienfahrt nach Italien im Jahr 1743, in deren Folge sich Dietrich in Dietricy umbenannte, wirkte sich auf Dietrichs Werk allerdings nur bedingt aus und kann quellenkundlich nicht belegt werden. Die folgenden Jahre zählen zu Dietrichs schaffensreichsten und erfolgreichsten. In ganz Europa wurden seine Werke gehandelt. Er erhielt Ehrenmitgliedschaften der Akademien in Augsburg, Bologna und Kopenhagen und wurde 1764 zum Direktor der Malerschule der Meißner Porzellanmanufaktur ernannt. Ein Jahr später erhielt er an der Kunstakademie Dresden eine Professur, die er bis zu seinem Tod innehatte. Nach seinem Tod veranlasste die Witwe Dietrichs den Maler Adrian Zingg eine Gesamtausgabe zu publizieren, die 87 Blätter umfasste, von denen ein Teil Zingg vollendete.

 

Inv.Nr.1.906

 

VERKAUFT

Spanischer Meister 17.Jh. Blumenstilleben Öl auf Leinwand 98 x 77 cm (Bildmaß)

Spanischer Meister

17.Jh.

 

Blumenstilleben

 

Öl auf Leinwand

98 x 77 cm (Bildmaß)

 

Inv.Nr.0.641

 

VERKAUFT

Jean-François MILLET I 1642-1679 attr. Italienische Landschaft mit rastenden Wanderern Öl auf Leinwand 93 x 127 cm (Bildmaß) Vgl.: Christie´s, Paris, 12.11.2015, Nr. 14 (49.500 €)

Jean-François MILLET I

1642-1679

attr.

 

Italienische Landschaft mit rastenden Wanderern

 

Öl auf Leinwand

93 x 127 cm (Bildmaß)

 

Eine aktuelle Schätzung des Dorotheums, Wien, über 10.000 € liegt vor.

 

Vgl.:

Christie´s, Paris, 12.11.2015, Nr. 14 (49.500 €)

 

Inv.Nr.2.301

 

 

VERKAUFT

Ludolf Backhuizen (Backhuysen) 1630-1708 attr. Marine Stürmische Küstenlandschaft 69 x 92,5 cm (Bildmaß) Öl auf Leinwand

Ludolf Backhuizen (Backhuysen)

1630-1708

attr.

 

Marine

Stürmische Küstenlandschaft

 

69 x 92,5 cm (Bildmaß)

 

Öl auf Leinwand

 

Inv.Nr.0.867

 

VERKAUFT

Nicolas-Bernard Lépicié (Paris 1735-1784) L'Union paisible Öl auf Leinwand 50 x 60 cm Eine weitere Fassung versteigert bei Christie´s, London, 2. Dezember 2008, Nr. 24, 55.250 GBP

Lépicié

Nicolas-Bernard Lépicié

(Paris 1735-1784)

 

 

L'Union paisible

 

Öl auf Leinwand

 

50 x 60 cm

 

Eine weitere Fassung versteigert bei

Christie´s, London, 2. Dezember 2008, Nr. 24, 55.250 GBP

 

 

 

 

L'Union Paisible (Die friedliche Ehe) war eines der sieben Gemälde, die Lépicié im Pariser Salon von 1777 ausstellte; obwohl es allein aufgrund des knappen Livret-Eintrags schwierig ist, mit Sicherheit festzustellen, dass es sich bei dem vorliegenden Arbeit um das ausgestellte Gemälde handelt, bestätigt Gabriel de Saint-Aubins Randillustration in seinem Exemplar des Katalogs (Paris, Bibliotheque Nationale), dass es sich wohl um dasselbe handelt. Das Gemälde zeigt das rustikale, aber saubere und geordnete Innere des Hauses einer Bauernfamilie: Neben einer Krippe sitzt eine junge Mutter, deren gutgelauntes, fröhliches Baby sich von der Brust der Mutter abwendet, um die Küsse der knienden Großmutter zu empfangen; über der Gruppe steht der anhängliche, liebevolle Vater des Kindes, der seiner Frau liebevoll in die Augen schaut. In der Nähe sehen wir einen großen Kohl, der die Familie ernähren wird, und eine dicke, schlafende Katze, die auf einem Stuhl schläft.

 

Das Gemälde ist fast eine Lehrbuchillustration der neuen Ideen, die von den Philosophen der Aufklärung in den 1760er und 1770er Jahren entwickelt wurden und die die Kindheit als eine einzigartige Phase des menschlichen Wachstums und die der Familie als eine intime und harmonische soziale Einheit etablierten. In Romanen, auf der Bühne und in philosophischen, medizinischen und pädagogischen Abhandlungen wurden die neuen Ideale der glücklichen, gesunden Familie - oft verkörpert durch eine bäuerliche Bauernfamilie - dramatisiert und erläutert. Chardins Genreszenen der 1730er Jahre sind raffinierte Vorläufer dieser Ideen, aber es waren die ungeheuer populären Romane von Jean-Jacques Rousseau - insbesondere Julie, ou la Nouvelle Heloise (1761) und Emile (1762) -, die dazu dienten, das aufklärerische Ideal der "glücklichen Familie" über eine intellektuelle Elite hinaus zu verbreiten. In der Malerei hat Greuze, ermutigt durch die Kritik Diderots, in Die geliebte Mutter (Lissabon, Privatsammlung, 1765) die Idee umgesetzt, wie Fragonard in der rustikalen "Glücklichen Familie" (Washington, D.C.), National Gallery of Art (Nationalgalerie der Kunst, um 1777) und dem aristokratischen Happy Household (New York, Privatsammlung, um 1778), und Etienne Aubry in einer Reihe von Gemälden, darunter Vaterliebe (Birmingham, Barber Institute of Arts, 1775) und Abschied von der Amme (Williamstown, Clark Art Institute, 1777)

 

Lépicié - der fromm und bescheiden war, großzügig für die Armen spendete und gerne Mönchsgewänder trug - hatte natürlich Sympathie für die moralisierende, sozial instruktive Genremalerei dieser Zeit. Ab etwa 1773 nahm er sich der Genremalerei an, inspiriert von der Mode der niederländischen Kabinettbilder des 17. Jahrhunderts und den neoniederländischen Interieurs von Greuze und Chardin (tatsächlich war Lépiciés Vater der Hauptgraveur von Chardins Gemälden gewesen). Es ist wahrscheinlich, dass es sich bei L'Union Paisible um das Meisterwerk von Lépicié in diesem Genre handelt. Es beschäftigt sich mit der Frage der Kindererziehung mit Freude, aber auch mit Würde und zeigt einen Ehemann, der seiner Frau und seinem Kind gegenüber Zuneigung zeigt; eine Mutter, die den "unnatürlichen" Ersatz einer Amme zugunsten des Selbststillens ihres Kindes ablehnt, und eine Großmutter, deren eigenes liebevolles Verhalten gegenüber dem Baby die Botschaft verstärkt, dass fürsorgliche Erwachsene fürsorgliche Kinder zeugen. Die junge Mutter steht im Mittelpunkt von Lépiciés Gemälde und des aufklärerischen Ideals der "glücklichen Familie", das Diderot als zentrale Attraktion des Familienlebens preist. Wie Carol Duncan in einem bahnbrechenden Artikel zum Thema "Glückliche Mütter und andere neue Ideen in der französischen Kunst" (Art Bulletin, Bd. 55, Nr. 4, Dezember 1973, S. 570-83) bemerkte, ist diese Mutter "hübsch, bescheiden und errötend, ihr Glück [besteht] darin, ihren Mann glücklich zu machen und den Bedürfnissen ihrer Kinder zu dienen" (Art Bulletin, Bd. 55, Nr. 4, Dezember 1973, S. 570-83). In der Tat wird alles in ihrem Make-up, aber auch von ihrer Persönlichkeit, von ihrer Situation in der ehelichen Familie bestimmt. Sie ist kokett für ihren Mann, dessen körperlichen und seelischen Bedürfnissen sie nachkommt und dessen Willen sie sich gerne unterwirft; sie ist sparsam, geschickt in den häuslichen Künsten und eine gute Mutter und Krankenschwester für ihre Kinder. Sie ist dazu erzogen worden, bei der Ausübung ihrer Pflichten persönliche und emotionale Erfüllung zu finden.

 

Lépicié bereitete seine Komposition mit Sorgfalt vor: Es sind zwei vorbereitende Zeichnungen für L'Union Paisible bekannt: eine in Kreide ausgeführte und mit Tinte signierte Studie für die sitzende Mutter und das Kind (siehe Gaston-Dreyfus, Nr. 436, ab 1923 in der Bureau Collection, illustriert zwischen S. 122-3); und eine Studie für den Kopf des Kindes, in Trois Buntstiften, mit Tinte signiert, montiert von François Renoud (Christie´s, London, 19. April 1988, Lot 115).

 

Inv.Nr.5.051

 

 

VERKAUFT

 

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Narcisse Díaz De La Peña (Bordeaux 1807- Menton 1876) Landarbeiterin auf einem von Eichen gesäumten Waldweg Öl auf Mahagoniholzplatte 35 x 25 cm unten rechts signiert: N Díaz rückseitig Stempel des Künstlerfarbenhändlers H. Vielle, Nr. 35 rue Laval, P

Narcisse Díaz De La Peña

(Bordeaux 1807- Menton 1876)

 

Landarbeiterin auf einem von Eichen gesäumten Waldweg

 

Öl auf Mahagoniholzplatte

35 x 25 cm

unten rechts signiert: N Díaz

 

rückseitig Stempel des Künstlerfarbenhändlers

H. Vielle, Nr. 35 rue Laval, Paris

 

 

Vgl. :

van Ham, Köln, 18.11.2016, Nr. 614 (6.240 €)

 

 

Narcisse Díaz verkehrte mit Théodore Rousseau und Jean-François Millet und unterstützte sie. Er malte mehrere Meeresbilder an der Seite seines Freundes Gustave Courbet.

1876 wurde Narcisse Díaz von der Tuberkulose dahingerafft.

 

 

Inv.Nr.1.124

 

VERKAUFT

Giacomo Guardi (1764-1835) Veduta del Canal Grande di Venezia e del Ponte di Rialto (Ansicht von Venedig Canale Grande und Rialto Brücke) Öl auf Leinwand 42 x 51 cm (Bildmaß) Vgl. das kleinere Gemälde Canale Grande und Rialto Brücke, 23,9 x 35,5 cm S

Giacomo Guardi

(1764-1835)

 

Veduta del Canal Grande di Venezia e del Ponte di Rialto

(Ansicht von Venedig Canale Grande und Rialto Brücke)

 

Öl auf Leinwand

 

42 x 51 cm (Bildmaß)

 

 

Vgl.

das kleinere Gemälde

Canale Grande und Rialto Brücke, 23,9 x 35,5 cm

Sothebys, London, 6.Juli 2016, Nr. 35 (147.000 €)

 

 

Inv.Nr.4.482

 

VERKAUFT

 

Louis de Caullery (ca.1580–1621) Ceres Öl auf Kupfer 18,5 x 23 cm bzw. 37,5 x 40 cm

Louis de Caullery

(ca.1580–1621)

 

Ceres

 

Öl auf Kupfer

18,5 x 23 cm bzw. 37,5 x 40 cm

 

Inv.Nr.3.504

 

VERKAUFT

 

Jan Josef Horemans (1729-1792) Höfische Gesellschaft am Abend vor einer antiken Säulenarchitektur sitzend, musizierend und Pfeife rauchend Öl auf Leinwand 47x56cm (65,5x75cm) Inv.Nr.0.932 2.750 €

Jan Josef Horemans

 (1729-1792)

 

 

Höfische Gesellschaft am Abende vor einer antiken Säulenarchitektur sitzend, musizierend und Pfeife rauchend

 

Öl auf Leinwand

 

47x56cm (65,5x75cm)

 

Inv.Nr.0.932

 

VERKAUFT

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